Endeavor® Live Cell ermöglicht eine schnelle kinetische Bildgebung im Rahmen groß angelegter Screening-Kampagnen und liefert die zellulären Daten, die zur Unterstützung von „Lab-in-the-Loop"-Workflows in der Wirkstoffforschung benötigt werden.
PORTLAND, Oregon, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Araceli Biosciences gab heute die Einführung von Endeavor® Live Cell bekannt, womit das Unternehmen seine Bildgebungsplattform mit extrem hohem Durchsatz auf den Bereich der dynamischen Biologie im Screening-Maßstab ausweitet.

Da sich die KI-gestützte Wirkstoffforschung zunehmend in Richtung „Lab-in-the-Loop"-Arbeitsabläufe entwickelt, benötigen Forscher mehr als nur Endpunktmessungen. Sie benötigen hochwertige zelluläre Bilddaten, die schnell, konsistent und in großem Umfang generiert werden. Endeavor® Live Cell wurde entwickelt, um diesem Bedarf gerecht zu werden, indem es eine schnelle kinetische Bildgebung über gesamte 1536-Well-Platten hinweg ermöglicht und Wissenschaftlern so hilft, biologische Prozesse in Echtzeit zu erfassen.
„Diese Markteinführung ist eine wichtige Erweiterung der Araceli-Plattform", sagte Matt Beaudet, Präsident und CEO von Araceli Biosciences. „Unser Ziel ist es nicht nur, die Bildgebung zu beschleunigen. Wir möchten Wissenschaftlern dabei helfen, die hochwertigen biologischen Daten zu generieren, die für die moderne Wirkstoffforschung benötigt werden. Endeavor® Live Cell überträgt diesen Plattformansatz auf die dynamische Biologie, wo Geschwindigkeit, Konsistenz und Automatisierungskompatibilität von entscheidender Bedeutung sind."
Das System ermöglicht Bildaufnahmen im Abstand von etwa vier Minuten über die gesamte Fläche von 1536-Well-Platten. Diese Fähigkeit ermöglicht es, die Lebendzell- und kinetische Biologie in Arbeitsabläufe mit extrem hohem Durchsatz zu integrieren, bei denen zeitliche Genauigkeit, Konsistenz über die gesamte Platte hinweg und Kompatibilität mit Automatisierungssystemen entscheidend sind, um den Kreislauf zwischen Experiment, Analyse und Entscheidungsfindung zu schließen.
Endeavor® Live Cell eignet sich für Anwendungen, bei denen sich das Zellverhalten schnell ändert, darunter:
Das System wurde in Zusammenarbeit mit Okolab entwickelt, wobei das Know-how von Okolab im Bereich der Inkubation lebender Zellen und der Umgebungskontrolle mit der Bildgebungsplattform mit extrem hohem Durchsatz von Araceli kombiniert wurde.
„Okolab ist stolz darauf, bei Endeavor® Live Cell mit Araceli zusammenzuarbeiten", sagte Lara Petrak, Director of Sales bei Okolab USA. „Durch die Kombination einer stabilen und zuverlässigen Umweltkontrolle für lebende Zellen mit der Geschwindigkeit, der Skalierbarkeit und der automatisierungsfähigen Plattform von Araceli bietet dieses System Wissenschaftlern eine leistungsstarke neue Möglichkeit, dynamische biologische Prozesse im Rahmen umfangreicher Screening-Kampagnen zu untersuchen."
Mit Endeavor® Live Cell baut Araceli seine Rolle als wichtiger Anbieter von Bildgebungsinfrastruktur für die KI-gestützte Wirkstoffforschung weiter aus und unterstützt Forscher dabei, die Zelldaten zu generieren, die für „Lab-in-the-Loop"-Experimente erforderlich sind. Weitere Informationen finden Sie unter www.aracelibio.com.
Informationen zu Araceli Biosciences
Araceli Biosciences entwickelt leistungsstarke Plattformen für die Zellbildgebung, die Forschern dabei helfen sollen, skalierbare und reproduzierbare biologische Daten für die Wirkstoffforschung und anspruchsvolle Screening-Anwendungen zu generieren.
Informationen zu Okolab
Okolab entwickelt und fertigt Lösungen zur Umgebungsregelung für die Mikroskopie und andere anspruchsvolle Anwendungen und bietet Forschern damit stabile und präzise Bedingungen bei Experimenten mit lebenden Zellen.
Medienkontakt
Don Weldon
VP of Marketing, Araceli Biosciences
info@aracelibio.com
+1 971-279-6042
www.aracelibio.com
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.