BERLIN, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Cactus Communications (CACTUS) hat seine Teilnahme an der 114. BiblioCon 2026, der größten Bibliothekskonferenz im deutschsprachigen Raum, angekündigt. Vom 19. bis 22. Mai wird CACTUS in Berlin mit Institutionen, Bibliothekaren und akademischen Akteuren zusammenarbeiten, um die sich wandelnden Bedürfnisse der deutschen Forschungsgemeinschaft besser zu verstehen und Möglichkeiten für eine langfristige Zusammenarbeit auszuloten.

Das Technologieunternehmen CACTUS kombiniert KI-gestützte Lösungen mit Fachwissen, um Akademiker, wissenschaftliche Verlage und Branchen wie Biowissenschaften, Fertigung und Finanzdienstleistungen zu bedienen. Es expandiert 2025 über seine Flaggschiffmarke Editage nach Deutschland. Dies wurde auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.
Im Einklang mit dem Thema der BiblioCon 2026, „Analog trifft Algorithmus"", wird CACTUS Lösungen vorstellen, die menschliches Fachwissen mit speziell entwickelter KI kombinieren. Mit der Forschungsplattform R Discovery will CACTUS Forschern, Bibliotheken und Institutionen helfen, den Zugang zu relevanten Forschungsergebnissen durch KI-gestützte Suche und nahtlose Integration mit bestehenden institutionellen Abonnements zu verbessern. Die Plattform umfasst auch ein universitäres Dashboard, das den Einrichtungen hilft, die Nutzung zu verfolgen, die Sichtbarkeit zu verbessern und eine bessere Kontrolle über Inhalte und Kosten zu behalten.
Akhilesh Ayer, CEO, Cactus Communications, sagte: „Die deutschen Bibliotheken stehen an der Spitze eines Wandels, der neben intelligenter Technologie auch vertrauenswürdige Expertise erfordert. Wir bei CACTUS haben mehr als zwei Jahrzehnte damit verbracht, Lösungen zu entwickeln, auf die sich Forscher und Institutionen in aller Welt verlassen. Die BiblioCon 2026 bietet eine wichtige Gelegenheit, direkt mit deutschen Bibliotheksfachleuten in Kontakt zu treten und ihre sich entwickelnden Bedürfnisse besser zu verstehen, während sie die Zukunft des Wissenszugangs gestalten."
Ruchi Chauhan, Vice President & Head of Marketing (RoW), Cactus Communications, fügte hinzu: „Das Thema ,Analog trifft Algorithmus' spiegelt die Realität wider, in der sich Bibliotheken heute bewegen, indem sie den Spagat zwischen menschlichem Fachwissen und der wachsenden Rolle von KI und datengesteuerter Recherche schaffen. Bei CACTUS sehen wir dies als komplementäre Stärken. Unsere von Experten geleiteten Dienstleistungen bieten die Tiefe und den Kontext, die Bibliotheken schätzen. Gleichzeitig tragen unsere KI-Lösungen dazu bei, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Zugänglichkeit für moderne Forschungsabläufe zu verbessern. Unser Ziel ist es nicht, herkömmliche Systeme zu ersetzen, sondern sie zu stärken und zu unterstützen, um den sich entwickelnden Bedürfnissen von Forschern und Institutionen gerecht zu werden."
Im Rahmen des wachsenden Engagements in Deutschland hat Editage am 18., 21. und 22. Mai auch Veranstaltungen zur Campusaktivierung an der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin organisiert. Zusammen mit der Teilnahme an der BiblioCon 2026 setzt sich CACTUS weiterhin für die Unterstützung von Forschungsgemeinschaften durch Lösungen ein, die ein Gleichgewicht zwischen Innovation und tiefem menschlichen Fachwissen herstellen.
Medienkontakt
Nidhi Amin
nidhi.amin@cactusglobal.com
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In Thüringen ist ein großangelegtes Forschungsprojekt zur nächsten Generation der Nanostrukturierung gestartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena entwickeln gemeinsam eine Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen auf Flächen von bis zu einem Quadratmeter erzeugen und vermessen soll. Die geplante 3D-Nanolithographie- und Nanomessmaschine (3D-NLM) soll dabei eine Positionierungsgenauigkeit erreichen, die kleiner ist als ein Atom. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die erste Projektphase bis 2027 im Rahmen des Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro.
Mit dem Vorhaben zielt das Konsortium auf eine Größenordnung, die bestehende Anlagen deutlich übertrifft. Bisher lassen sich hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen nach Angaben der Projektbeteiligten nur bis zu einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zuverlässig herstellen. Die neue Anlage soll Bearbeitungen und Messungen von Bauteilen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter ermöglichen – und damit eine mehr als dreifache Vergrößerung der nutzbaren Fläche erschließen. Die Entwicklungsarbeiten an der Maschine sind angelaufen; das Gesamtprojekt ist in drei Phasen bis 2032 angelegt.
Nanostrukturen gelten seit rund zwei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie, weil sie Licht gezielt beeinflussen können, indem sie dessen Wellenlänge und Ausbreitung steuern. Solche Strukturen finden sich bereits heute in großflächigen Bauteilen, etwa in Displays moderner Fernsehgeräte, die auf Nanotechnologie basieren. Nach Einschätzung der Forscherinnen und Forscher reicht die Genauigkeit bestehender industrieller Lösungen jedoch nicht aus, um künftige Anforderungen in zentralen wissenschaftlichen und technologischen Anwendungsfeldern zu erfüllen.
Die in Thüringen entstehende 3D-NLM soll genau diese Lücke adressieren. Perspektivisch könnte die Maschine zur Fertigung und Charakterisierung elektronischer und photonischer Schaltkreise ebenso eingesetzt werden wie zur Herstellung von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung. Auch in der Energieforschung sehen die Projektpartner potenzielle Einsatzfelder. Durch die Kombination aus großflächiger Bearbeitung und atomnaher Präzision erhoffen sich die Beteiligten einen technologischen Sprung, der sowohl der Grundlagenforschung als auch der Entwicklung neuer Komponenten in der Optik- und Elektronikindustrie zugutekommen könnte.