CFMOTO präsentiert globale Strategie und Innovationskraft auf der CFMOTO EXPERIENCE 2026

22.10.2026

HANGZHOU, China, 22. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- CFMOTO, ein führendes Unternehmen der globalen Powersport-Branche, begrüßte internationale Journalisten aus mehr als 29 Ländern und Regionen an seinem Hauptsitz in China zur CFMOTO EXPERIENCE 2026. Unter dem Motto „LIVE THE TECH · RIDE THE FUTURE" bot die Veranstaltung den Journalisten Einblicke in die Forschungs- und Entwicklungs-, Design-, Produktions- und Motorsportaktivitäten, die das globale Wachstum des Unternehmens vorantreiben.

CFMOTO EXPERIENCE 2026

CFMOTO hat seine Wurzeln in China und ist in mehr als 100 Ländern und Regionen tätig. Das Unternehmen baut seine globale Präsenz durch Investitionen in Technologie, fortschrittliche Fertigung und Motorsport kontinuierlich aus. Das Unternehmen bedient Fahrer weltweit über mehr als 9.000 Händler und bietet ein Portfolio an Motorrädern, Geländefahrzeugen und Elektromobilitätslösungen für verschiedene Märkte und Fahrkulturen.

„Wir hoffen, dass Ihnen dieser Besuch die Gelegenheit gibt, CFMOTO aus erster Hand kennenzulernen – unsere Mitarbeiter zu treffen, unsere Einrichtungen zu erkunden und ein tieferes Verständnis für das Unternehmen hinter der Marke zu gewinnen", sagte Minjie Lai, Vorsitzender und CEO von CFMOTO, bei der Begrüßung der Delegation in China.

Minjie Lai, Chairman and CEO of CFMOTO

„Unsere Vision ist deutlich: Ziel ist es, eine globale Premiummarke im Powersport-Bereich zu werden", sagte Ferdinand Klauser, Chief Brand Officer von CFMOTO. „Für CFMOTO bedeutet Globalisierung nicht nur, wo wir verkaufen, sondern auch, wie wir agieren. Deshalb bieten wir einen umfassenderen und detaillierteren Einblick in unsere Kompetenzen und unser Engagement."

Ferdinand Klauser, CBO of CFMOTO

Das Unternehmen betreibt fünf Produktionsstätten in China, Mexiko und Thailand, darunter CFMOTO NexFactory in Jiaxing, die während der Veranstaltung als integriertes Produktionszentrum für zweirädrige Fahrzeuge für den globalen Markt vorgestellt wurde. Das Produktionsnetzwerk wird durch fünf Flaggschiff-Forschungs- und Entwicklungszentren sowie vier Designzentren weltweit ergänzt.

Medienvertreter besichtigten die Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie die Designabteilung von CFMOTO und erhielten Einblicke in die Fahrzeugentwicklung, Simulation, Tests, Softwareentwicklung, vernetzte Technologien und das Design. Zum ersten Mal besuchten internationale Medienvertreter das CFMOTO Industrial Design Institute (CFID) und erfuhren dort, wie das Unternehmen seine Designressourcen in China, Europa und Nordamerika koordiniert. CFMOTO gab außerdem mit den Modellen 550CL-C und GOES 700 CONCEPT einen Vorgeschmack auf seine Designphilosophie „Form Follows the Wind" und präsentierte den Prototyp V4 SR-RR, der eine Höchstgeschwindigkeit von 315,82 km/h erreicht hat.

Der Motorsport bleibt ein zentraler Bestandteil der Technologie- und Markenstrategie von CFMOTO. Im Oktober 2026 gewann Máximo Quiles vom CFMOTO Aspar Team die Moto3-Weltmeisterschaft, und die 675SR-R wurde als offizielles Rennmotorrad für die FIM-Rundstreckenweltmeisterschaft der Frauen 2027 ausgewählt.

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.