CookieYes führt den MCP Server ein, um die Einwilligung zur Verwendung von Cookies in Claude und ChatGPT zu verwalten

17.09.2026

Verwalten Sie Banner, führen Sie Cookie-Scans durch und nehmen Sie genehmigte Aktualisierungen über Claude, ChatGPT oder andere KI-Assistenten mithilfe einfacher Eingabeaufforderungen vor

MILTON KEYNES, England, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- CookieYes, die Einwilligungsmanagement-Plattform, der über 2 Millionen Websites vertrauen, hat ihren „Model Context Protocol (MCP)"-Server veröffentlicht. Kunden können nun ihre Einwilligungseinstellungen überprüfen und unterstützte Aktualisierungen über die von ihnen bereits genutzten KI-Assistenten wie Claude und ChatGPT vornehmen.

CookieYes launches its MCP Server, allowing users to check banners, run cookie scans, and approve consent updates directly from Claude, ChatGPT, and other AI assistants.

Ein MCP-Server verbindet KI-Assistenten mit externer Software, damit diese Informationen abrufen und Aufgaben ausführen können. CookieYes nutzt diese Verbindung, damit Kunden ihre Einwilligung zu Cookies im Rahmen eines Gesprächs verwalten können, ohne zwischen verschiedenen Tools wechseln oder sich durch die Einstellungen im Dashboard wühlen zu müssen.

Verbinden Sie Ihr CookieYes-Konto, um den Status des Banners zu überprüfen, Scans einzusehen und genehmigte Aktualisierungen vorzunehmen.

Entwickler können den Installationscode abrufen und überprüfen, ob ein Banner aktiv ist. Marketingfachleute können die Scan-Ergebnisse vor dem Start von Kampagnen überprüfen, während Agenturen den Status von Bannern auf den Websites ihrer Kunden mit einer einzigen Abfrage überprüfen können. Benutzer können außerdem Scans durchführen oder die Farben, Layouts, Positionen und Stile im Einstellungscenter anpassen.

Zum Beispiel: „Überprüfe meine Websites und sag mir, auf welchen ein Cookie-Banner inaktiv ist."

Der Server stellt zehn Tools zur Verfügung, von denen sieben schreibgeschützt sind. Die drei, die Scans auslösen oder die Bannereinstellungen ändern, zeigen die vorgeschlagene Maßnahme an und erfordern eine Genehmigung.

„Unser Fokus lag schon immer darauf, die Einholung und Verwaltung von Einwilligungen zu vereinfachen", sagte Anvar T.K., CEO von CookieYes. „Wir haben den MCP-Server entwickelt, um unseren Kunden eine einfachere Möglichkeit zu bieten, ihre Websites zu überprüfen, Probleme zu erkennen und Aktualisierungen mithilfe der KI-Tools vorzunehmen, die sie bereits nutzen."

Für die Authentifizierung wird OAuth 2.1 mit PKCE verwendet, und der Zugriff auf MCP muss vom Kontoinhaber freigegeben werden. Vernetzte KI-Assistenten können in begrenztem Umfang Bannerkonfigurationen auslesen und Metadaten scannen, sind jedoch nicht in der Lage, personenbezogene Daten, Einwilligungsaufzeichnungen, Cookie-Werte, Anmeldedaten, Rechnungsdaten oder Angaben zu Kontoinhabern abzurufen. Kontoinhaber können den MCP-Zugriff jederzeit vollständig deaktivieren oder einzelne KI-Clients trennen – entweder über das CookieYes-Dashboard oder über die Einstellungen des jeweiligen KI-Clients.

Der MCP-Server ist in jedem CookieYes-Tarif enthalten, auch im kostenlosen.

Informationen zu CookieYes

CookieYes wird auf mehr als 2 Millionen Websites eingesetzt, darunter Ahrefs, KFC, Domino's und Forbes. Es unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung von Einwilligungen gemäß der DSGVO, dem CCPA und anderen Datenschutzrahmenwerken durch Cookie-Scans, anpassbare Banner, Geotargeting und die Protokollierung von Einwilligungen. CookieYes ist ein zertifizierter Google CMP Partner der Gold-Stufe.

Link: https://www.cookieyes.com

Medienkontakt: press@cookieyes.com 

CookieYes Logo

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.