KÖLN, Deutschland, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- DeepL, ein weltweit führender Anbieter von KI-Sprachtechnologie, gibt heute umfassende Erweiterungen seiner Voice-KI-Technologie bekannt. DeepL Voice liegt bei der Übersetzungsgenauigkeit durchgehend vorn: In der unabhängigen Bewertung KI-übersetzter Untertitel von Slator belegt DeepL Voice Platz 1. Neue Voice-Modelle gehen nun einen Schritt weiter: Sie bieten eine Stimmerthaltung, die nicht nur bewahrt, was gesprochen wird, sondern auch, wie etwas gesagt wird. In Zoom, Microsoft Teams und Google Meet können Gespräche mit DeepL Voice ab sofort in Echtzeit über Sprachgrenzen hinweg geführt werden. Dabei werden die Stimme, der Tonfall und das Tempo der Sprechenden beibehalten, wodurch mehrsprachige Gespräche deutlich natürlicher werden.
„Über die Stimme zeigen wir, wer wir sind. Sie transportiert weit mehr als nur Worte", sagt Jarek Kutylowski, Gründer und CEO von DeepL. „Mit den neuesten DeepL Voice-Updates gehen wir über reine Untertitel hinaus – hin zu audio-nativen Systemen, die Identität, Emotion und Timing in Echtzeit bewahren. Wir haben Modelle entwickelt, bei denen man vergisst, dass man durch eine KI spricht. Sprachtechnologie fühlt sich damit natürlich an und klingt nicht technisch verarbeitet. Diese Modelle bringen das Menschliche in mehrsprachige Echtzeit-Gespräche."
Parallel dazu hat DeepL eine neue Desktop-App für Voice eingeführt, die ohne zusätzliche Integrationen ein einheitliches Übersetzungserlebnis über alle Meeting-Plattformen hinweg bietet. Die Voice-to-Voice-Übersetzung ist ab sofort allgemein verfügbar – für Online-Meetings, persönliche Gespräche und über die DeepL API.
Das ist neu bei DeepL Voice
Die Echtzeit-Sprachübersetzung hat bei Geschwindigkeit und Genauigkeit erhebliche Fortschritte gemacht. Der nächste große Schritt besteht darin, die individuellen Merkmale zu bewahren, die eine Stimme einzigartig machen – jene feinen stimmlichen Nuancen, die maßgeblich prägen, wie gesprochene Sprache verstanden wird. Mit seinen neuen Modellen überträgt DeepL Voice mehr von dieser menschlichen Ebene über Sprachen hinweg und bewahrt Tonfall, Rhythmus, Sprechtempo und Intonation. So klingen sprachübergreifende Gespräche weniger synthetisch – und mehr nach den Menschen hinter den Worten. Die neuesten Voice-KI-Modelle von DeepL bieten:
„Damit all das funktioniert, mussten wir mehrere komplexe technische Probleme gleichzeitig lösen: die Stimmidentität bewahren und gleichzeitig eine hohe Übersetzungsqualität und geringe Latenz halten", sagt Sebastian Enderlein, CTO von DeepL. „Das ist ein bedeutender technischer Sprung in dem, was DeepL Voice leisten kann, und setzt einen neuen Maßstab dafür, was Menschen von sprachübergreifender Kommunikation erwarten dürfen. Zugleich eröffnen sich für Unternehmen völlig neue Chancen – von ihren betrieblichen Abläufen und dem Kundenservice bis hin zu mehrsprachigen Produkten und Erlebnissen, die sie entwickeln können, und weiteren Anwendungsfällen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können."
Neue Voice-Desktop-App für Windows und Mac
DeepL stellt außerdem seine neue Voice-Desktop-App für Windows und Mac vor, die ein einheitliches Übersetzungserlebnis in Online-Meetings bietet.
Die DeepL Voice-App arbeitet nahtlos an der Seite von Zoom, Microsoft Teams und Google Meet, erkennt Calls automatisch und liefert ein dauerhaft eingeblendetes Overlay mit live übersetzten Untertiteln. Nutzende können den Untertiteln folgen, während sie präsentieren oder mitschreiben; zur Voice-to-Voice-Übersetzung wechseln, wenn sie lieber zuhören als lesen; und Untertitelgröße, die Lautstärke des Hintergrundtons und die Übersetzungseinstellungen anpassen. Die App ermöglicht Nutzenden zudem Zugriff auf neue Voice-Funktionen, sobald diese ausgerollt werden – unabhängig von plattformspezifischen Updates.
Echtzeit-Sprachübersetzung im Arbeitsalltag und bei Live-Events
Diese Updates kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach DeepL Voice über Branchen und Anwendungsfälle hinweg stark wächst. Unternehmen aus Fertigung, Einzelhandel, Life Sciences, Fachdienstleistungen und weiteren Bereichen nutzen DeepL Voice für die mehrsprachige Zusammenarbeit in globalen Teams sowie mit Kunden und Partnern. Dies ermöglicht es ihnen, nahtloser über Sprachgrenzen hinweg zu arbeiten, ihre Produktivität zu steigern, internationale Belegschaften einzubinden und neue Märkte schneller zu erschließen. Über die DeepL Voice API betten Entwickler die Voice-KI zudem direkt in Contact Center, Meeting-Tools, Frontline-Apps und maßgeschneiderte Produkte ein.
Die Nachfrage erstreckt sich auch auf Großveranstaltungen und Live-Erlebnisse. DeepL ist Voice-KI-Partner der Salesforce Dreamforce 2026 (15.–17. September, San Francisco) und stellt die Echtzeit-Übersetzung auf 50 Bühnen und in mehr als 1.000 Sessions bereit. Am DeepL-Demo-Stand vor Ort präsentiert das Unternehmen zudem seine neuesten Voice-Updates, darunter Voice-to-Voice-Übersetzung, Stimmerhaltung und die verbesserte Ausdruckskraft.
Weitere Informationen und die Möglichkeit, DeepL Voice zu testen, finden Sie unter https://www.deepl.com/de/products/voice.
Über DeepL
DeepL ist ein globales KI-Unternehmen, das die Sprachinfrastruktur entwickelt, die globale Unternehmen vorantreibt. Mehr als 200.000 Teams sowie Millionen von Einzelnutzern vertrauen auf die KI-Sprachtechnologie von DeepL, um weltweit zu kommunizieren, über Sprachen hinweg zusammenzuarbeiten und in Echtzeit zu agieren. Durch die Kombination fortschrittlicher KI-Modelle mit Sicherheits- und Datenschutzstandards der Enterprise-Klasse ermöglicht DeepL es Organisationen, nahtlos über Märkte und Kulturen hinweg zu arbeiten. DeepL wurde 2017 von CEO Jarek Kutylowski gegründet und beschäftigt heute über 900 Mitarbeitende. Das Unternehmen wird von renommierten Investoren wie Benchmark, IVP und Index Ventures unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.deepl.com.
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Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.