SHANGHAI, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die 28. Ausgabe der Messe Bakery China 2026 ging am 23. Mai im National Exhibition and Convention Center (NECC) in Shanghai erfolgreich zu Ende und festigte damit ihre Rolle als wichtige globale Plattform für die Back- und Süßwarenindustrie.

Die viertägige Messe, die gemeinsam von der China Association of Bakery & Confectionery Industry und der Bakery China Exhibitions Co., Ltd. organisiert wurde, stand unter dem Motto „Innovate Beyond • Premiere Fusion • Link Future." Auf einer Fläche von über 330.000 Quadratmetern versammelte die Veranstaltung 2.267 Marken und Unternehmen aus 79 Ländern und Regionen, die mehr als 10.000 Produkte präsentierten. Außerdem zog sie fast 400.000 Fachbesucher aus 144 Ländern und Regionen an.
„Die Bakery China wird auch weiterhin die qualitativ hochwertige Entwicklung der Backwarenbranche fördern und dabei Geschäftskontakte, Einblicke in Trends, die Bündelung von Ressourcen, die Verbesserung von Fachkompetenzen, die Steigerung der Markenbekanntheit sowie den globalen Austausch unterstützen", erklärte Zhang Jiukui, President des chinesischen Verbandes der Back- und Süßwarenindustrie.
Globale Verbindungen ausbauen
Die Bakery China 2026 hat ihr internationales Profil weiter gestärkt: Über 20 % der Aussteller waren internationale Unternehmen und Marken, darunter Marken aus Deutschland, Italien, Japan, der Schweiz, Dänemark, den Niederlanden, Frankreich, den USA und Südkorea.
In der „Belt and Road Bakery Theme Zone" wurden Zutaten und Techniken aus den Ländern der Initiative präsentiert, wobei interkulturelle Fusionen wie „chinesische Aromen in westlichem Gebäck" und „westliche Techniken in der traditionellen chinesischen Bäckerei" zu den Höhepunkten zählten. Die Zahl der ausländischen Käufer stieg um über 60 %, was die wachsende Attraktivität der chinesischen Backwarenindustrie auf dem Weltmarkt widerspiegelt.
Unterstützung für chinesische Marken auf dem Weg in die Welt
Zum ersten Mal veranstaltete die Bakery China ein „Going Global"-Forum, das Themen wie internationale Konformitätszertifizierung, Halal-Zertifizierung, Anpassung an lokale Lieferketten, Aufbau von Vertriebskanälen im Ausland sowie interkulturelle Markenkommunikation behandelte und chinesischen Bäckereiunternehmen, die ins Ausland expandieren, praktische Anhaltspunkte bot.
Präsentation von Brancheninnovationen
Auf der Messe wurden Tausende neuer Produkte und Technologien vorgestellt; im Rahmen des „Bakery China Innovation Award" wurden 136 Produkte von 122 Unternehmen aus den Bereichen Zutaten, Ausrüstung und Verpackung ausgezeichnet. Die „New Product Launch Week" hat die Rolle der Messe als Barometer für Innovationen in der Branche weiter gestärkt.
Schokolade und intelligente Fertigung im Fokus
Im Rahmen der Bakery China 2026 wurde auch die Chocolate China 2026 erstmals vorgestellt, eine Fachmesse für die Schokoladenindustrie auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern, auf der über 150 internationale Kakao- und Schokoladenunternehmen vertreten sind und die die gesamte Wertschöpfungskette der Schokoladenindustrie abdeckt. Zu den wichtigsten Trends auf der Messe zählten intelligente Fertigung, gesunde Ernährung und Clean Labeling, wobei vollautomatisierte Backproduktionslinien mit KI-Unterstützung sowie KI-gestützte Bildverarbeitungssysteme zur Qualitätskontrolle den Wandel der Branche hin zu Automatisierung, Rückverfolgbarkeit und höherer Effizienz verdeutlichten.
„Die Bakery China ist eine weltweit führende Bäckereimesse und eine hervorragende Plattform, um Branchentrends zu erkennen, Inspiration zu finden und Produkte zu beschaffen", sagte Cai Yi Cheng, President des malaysischen Bäckerei- und Konditoreiverbandes.
Vom 27. bis 29. August werden die Veranstalter der Bakery China zudem die erste Bakery ASEAN-Messe in Jakarta, Indonesien, veranstalten. Darüber hinaus finden vom 22. bis 24. Oktober im Wuhan International Expo Center die 11. Bakery China Autumn und die 9. China Home Baking Show statt.
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In Thüringen ist ein großangelegtes Forschungsprojekt zur nächsten Generation der Nanostrukturierung gestartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena entwickeln gemeinsam eine Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen auf Flächen von bis zu einem Quadratmeter erzeugen und vermessen soll. Die geplante 3D-Nanolithographie- und Nanomessmaschine (3D-NLM) soll dabei eine Positionierungsgenauigkeit erreichen, die kleiner ist als ein Atom. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die erste Projektphase bis 2027 im Rahmen des Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro.
Mit dem Vorhaben zielt das Konsortium auf eine Größenordnung, die bestehende Anlagen deutlich übertrifft. Bisher lassen sich hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen nach Angaben der Projektbeteiligten nur bis zu einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zuverlässig herstellen. Die neue Anlage soll Bearbeitungen und Messungen von Bauteilen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter ermöglichen – und damit eine mehr als dreifache Vergrößerung der nutzbaren Fläche erschließen. Die Entwicklungsarbeiten an der Maschine sind angelaufen; das Gesamtprojekt ist in drei Phasen bis 2032 angelegt.
Nanostrukturen gelten seit rund zwei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie, weil sie Licht gezielt beeinflussen können, indem sie dessen Wellenlänge und Ausbreitung steuern. Solche Strukturen finden sich bereits heute in großflächigen Bauteilen, etwa in Displays moderner Fernsehgeräte, die auf Nanotechnologie basieren. Nach Einschätzung der Forscherinnen und Forscher reicht die Genauigkeit bestehender industrieller Lösungen jedoch nicht aus, um künftige Anforderungen in zentralen wissenschaftlichen und technologischen Anwendungsfeldern zu erfüllen.
Die in Thüringen entstehende 3D-NLM soll genau diese Lücke adressieren. Perspektivisch könnte die Maschine zur Fertigung und Charakterisierung elektronischer und photonischer Schaltkreise ebenso eingesetzt werden wie zur Herstellung von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung. Auch in der Energieforschung sehen die Projektpartner potenzielle Einsatzfelder. Durch die Kombination aus großflächiger Bearbeitung und atomnaher Präzision erhoffen sich die Beteiligten einen technologischen Sprung, der sowohl der Grundlagenforschung als auch der Entwicklung neuer Komponenten in der Optik- und Elektronikindustrie zugutekommen könnte.