Die China International Big Data Industry Expo 2026 wird in Guiyang eröffnet

29.08.2026

GUIYANG, China, 29. August 2026 /PRNewswire/ -- Dies ist ein Nachrichtenartikel von Guizhou Daily:

China International Big Data Industry Expo 2026 opens in Guiyang

Die China International Big Data Industry Expo 2026 wurde am 28. August in Guiyang, der Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Guizhou, offiziell eröffnet. Als einflussreiche Veranstaltung der Digitalbranche auf nationaler Ebene hat sich die Messe zu einer wichtigen Plattform für den technologischen Austausch, die industrielle Vernetzung und den Transfer innovativer Ergebnisse im globalen Big-Data-Sektor entwickelt. Unter dem Motto „Token: Ein neuer Weg zum Wert von Datenelementen" gliedert sich die Messe in fünf thematische Kernbereiche: Rechenleistungsinfrastruktur, Datenversorgung, modellgetriebene Entwicklung, Sicherheitsgewährleistung sowie intelligente Nutzererfahrung. Sie vereint über 300 hochkarätige Aussteller aus dem In- und Ausland aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Cloud-Computing, Datensicherheit und digitale Anwendungen.

Im Hinblick auf die industrielle Zusammenarbeit im Inland hat sich die Veranstaltung mit vier spezialisierten Industrieparks zusammengetan, um gezielte Handels- und Matchmaking-Veranstaltungen zu organisieren sowie industrielle Ressourcen vor- und nachgelagerter Bereiche gezielt miteinander zu vernetzen. Inzwischen hat die Veranstaltung zudem Partnerschaften mit mehr als 30 ausländischen Unternehmen geschlossen, um eine Reihe grenzüberschreitender Austausch- und Kooperationsmaßnahmen durchzuführen und so die internationale Zusammenarbeit, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und die geschäftliche Expansion im Big-Data-Sektor weiter voranzutreiben.

Als ständiger Austragungsort der „China International Big Data Industry Expo" setzen sich Guiyang sowie die angrenzende Gui'an New Area seit langem für die Entwicklung der Big-Data-Branche und den Aufbau eines digitalen Industrieclusters von Weltklasse ein. Bislang gibt es in der Region insgesamt 26 große oder sehr große Rechenzentren, deren gesamte Rechenleistung 174 EFLOPS übersteigt. Intelligente Rechenleistung macht über 98 % der gesamten Rechenleistung aus, und die durchschnittliche Power Usage Effectiveness (PUE) der lokalen Rechenzentren liegt bei niedrigen 1,19, was die herausragende Effizienz sowie die Vorteile eines umweltfreundlichen, kohlenstoffarmen Betriebs beim Ausbau der nationalen digitalen Infrastruktur widerspiegelt. Angetrieben durch den boomenden Big-Data-Industriecluster hat der Umsatz der Software- und IT-Dienstleistungsbranche in der Region die Marke von 100 Milliarden Yuan überschritten. Damit hat die Branche die Entwicklungsstufe einer 100-Milliarden-Yuan-Branche erreicht und eine solide Grundlage für die nachhaltige und qualitativ hochwertige Entwicklung der digitalen Wirtschaft Chinas geschaffen.

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Technische Berufe im Fokus: Sachsen kämpft um den Berufsnachwuchs

15.06.2026

In Sachsen bleiben trotz anhaltend hoher Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften mehr als 8.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders das Handwerk und technische Berufe stehen unter Druck, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das sächsische Wirtschaftsministerium reagiert mit einer Offensive für Ausbildung und Qualifikation und nimmt dabei gezielt das Handwerk in den Blick.

„Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen hervorragende Perspektiven. Gerade in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleibt klar: Viele Leistungen im Handwerk lassen sich nicht einfach automatisieren“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Künstliche Intelligenz könne weder Kabelbäume binden noch Gebäudetechnik installieren oder Industrieanlagen warten, betonte der Minister. Ziel sei es, für angehende Fachkräfte die „besten Bedingungen für Ausbildung und Aufstieg“ im Freistaat zu schaffen.

Allein im Handwerk wird in Sachsen in rund 130 Berufen ausgebildet. Der Bedarf ist groß, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen. „Wer dort einsteigt, kann großartig Karriere machen“, wirbt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Unternehmen im Freistaat melden seit Jahren einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Kräften – zugleich bleibt ein erheblicher Teil der angebotenen Lehrstellen unbesetzt.

Politik und Handwerk wollen deshalb auch früher ansetzen und die Berufsorientierung an Schulen stärken. Dittrich berät dazu gemeinsam mit der Chemnitzer Fleischermeisterin und Bundestagsabgeordneten Nora Seitz (CDU) sowie Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU), wie Jugendliche stärker für eine berufliche Laufbahn im Handwerk gewonnen werden können. Wirtschaftsminister Panter will sich zudem vor Ort ein Bild von moderner Ausbildung und Aufstiegschancen machen – unter anderem im Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig und beim Handwerksunternehmen Elektro-Anlagenbau Rübner GmbH & Co. KG.