SINGAPUR und AMSTERDAM, 13. August 2026 /PRNewswire/ -- Die börsennotierte Investmentgruppe SWI Capital Holding Ltd (Euronext Amsterdam: SWICH) („SWI Group") bestätigt heute die strategische Neuausrichtung, die ihre Geschäftsstrategie im vergangenen Jahr grundlegend verändert hat: Über 80 % des Kapitals der Gruppe sind nun in eine transatlantische Plattform für digitale Infrastruktur mit einer Leistung von über 4 GW investiert, wobei angestrebt wird, diesen Anteil auf 90 % zu erhöhen.
Unter der Führung der Mitbegründer Max-Hervé George und Jaume Sabater entwickelte sich die SWI Group zu einer börsennotierten Investmentgruppe, die neben ihren etablierten Vermögensverwaltungsaktivitäten ihr Eigenkapital in wachstumsstarke Chancen auf dem Privatmarkt investiert. Der Konzern treibt das Wachstum seiner eigenen Investitionsaktivitäten voran und konzentriert sich dabei vor allem auf Rechenzentren und KI-Infrastruktur; für das Jahr 2026 rechnet er mit einem zweistelligen Bilanzwachstum.
SWI DIGITAL
Mit Unterstützung von Morgan Stanley & Co LLC, die als exklusiver Finanzberater für die Übernahme fungierte, hat die SWI Group durch Übernahmen und Umstrukturierungen eine Mehrheitsbeteiligung von über 70 % an GDA erworben, das in SWI Digital umbenannt wird und künftig als die auf den US-Markt ausgerichtete digitale Infrastrukturplattform der Gruppe dienen wird.
DIGITALE INFRASTRUKTUR ALS MOTOR DER WERTSCHÖPFUNG
Die SWI Group hat ihre Kapitalallokation strategisch auf die digitale Infrastruktur ausgerichtet und in den letzten fünf Jahren konsequent in diesen Sektor investiert, um ein Portfolio in Europa und den USA mit einer Gesamtleistung von über 4 GW aufzubauen. Derzeit fließen mehr als 80 % des Kapitals der SWI Group in die digitale Infrastruktur, dieser Anteil soll im Laufe der Zeit auf über 90 % erhöht werden. Die Investitionen der SWI Group in die digitale Infrastruktur konzentrieren sich auf zwei Plattformen:
VON LAND UND STROM ZUR RECHENLEISTUNG: HPC UND GPU-AS-A-SERVICE
Über den Besitz von Grundstücken, Strom und Rechenzentrumskapazitäten hinaus bewegt sich die SWI Group in der Wertschöpfungskette weiter in Richtung KI-Rechenleistung. Die Gruppe wird ihr eigenes, äußerst erfahrenes Team sowie ihre solide Bilanzstruktur nutzen, um ihre firmeneigene KI-Cloud-Plattform intern zu entwickeln, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen und KI-Entwicklern GPU-beschleunigte Rechenleistung bereitstellen soll.
Durch die Kombination der energetisierten Standorte von AiOnX und GDA mit der HPC-Ebene der Gruppe verfügt SWI über einen vertikal integrierten Stack für digitale Infrastruktur, der es der Gruppe ermöglicht, auf jeder Ebene der KI-Infrastrukturkette Mehrwert zu generieren.
POLARISE-TRANSAKTION
Im Zusammenhang mit der Anfang dieses Jahres angekündigten Partnerschaft mit Polarise hat SWI beschlossen, den Abschluss dieser Transaktion nicht wie ursprünglich vorgesehen weiterzuverfolgen.
Anstatt eine Mehrheitsbeteiligung an Polarise zu erwerben, wird die SWI Group Finanzmittel bereitstellen, um die Gründer von Polarise bei der Neuordnung der Unternehmensstruktur und der Weiterentwicklung zu unterstützen, während die beiden Unternehmen getrennt bleiben und ihre eigenen, eigenständigen Wege gehen werden.
STRATEGISCHE INITIATIVEN ÜBER DIE DIGITALE INFRASTRUKTUR HINAUS
Über die digitale Infrastruktur hinaus verfügt die SWI Group weiterhin über ein breit gefächertes Portfolio an Beteiligungen mit unterschiedlichen Renditetreibern. Dazu gehören:
Max-Hervé George, Mitbegründer und Geschäftsführer der SWI Group, erklärte: „Unsere Transformation zu einer börsennotierten Investmentgruppe hat uns die bilanzielle Stärke und die Flexibilität verschafft, um die Trends zu unterstützen, von denen wir glauben, dass sie das nächste Jahrzehnt prägen werden. Die digitale Infrastruktur steht im Mittelpunkt dieser Überzeugung, und die Gründung von SWI Digital ist ein entscheidender Schritt für die Gruppe."
Jaume Sabater, Mitbegründer der SWI Group und Geschäftsführer von Stoneweg, fügte hinzu: „Die Notierung an der Euronext Amsterdam hat es uns ermöglicht, uns auf die disziplinierte und zielgerichtete Investition unserer eigenen Bilanzmittel zu konzentrieren. Dies versetzt die Gruppe in die Lage, Wertsteigerungen zügig und in großem Umfang zu realisieren. Der vollständige Erwerb unserer Mehrheitsbeteiligung an GDA ist der bislang deutlichste Beweis für diese Strategie."
Diese Pressemitteilung enthält Insiderinformationen im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014.
INFORMATIONEN ZUR SWI GROUP
Die SWI Group (SWI Capital Holding Ltd) ist eine weltweit tätige Investmentgruppe, die sich auf private Märkte spezialisiert hat und an der Euronext Amsterdam unter dem Tickersymbol SWICH notiert ist. Die aus der Fusion von Icona und Stoneweg hervorgegangene Gruppe investiert ihr eigenes Kapital in digitale Infrastruktur, Immobilien und andere Anlagechancen auf privaten Märkten und verbindet dabei einen unternehmerischen Ansatz mit institutioneller Disziplin. Weitere Informationen finden Sie unter www.swi.com.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, darunter Aussagen zur Strategie der SWI Group, zur Portfoliozusammensetzung sowie zur geplanten Umfirmierung von GDA in SWI Digital. Derartige Aussagen beruhen auf aktuellen Erwartungen und Annahmen und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Ereignisse wesentlich von den ausdrücklich oder implizit genannten abweichen. Insbesondere kann nicht garantiert werden, dass eine der hierin genannten Transaktionen, Umstrukturierungen oder Börsennotierungen zu den beschriebenen Bedingungen, überhaupt oder innerhalb des angegebenen Zeitrahmens abgeschlossen wird. Die SWI Group übernimmt keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren oder zu revidieren, sei es aufgrund neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Diese Mitteilung dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf, zur Zeichnung oder zum Verkauf von Wertpapieren dar und ist auch nicht Bestandteil eines solchen Angebots oder einer solchen Aufforderung.
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.