Ermittler berichten von deutlichen Fortschritten bei der Aufdeckung von Beweismaterial durch den Einsatz von Agentic AI im Vergleich zur manuellen Überprüfung; das Herbst-Release 2026 bietet erweiterten Zugriff auf Geräte und Betriebssysteme
TYSONS CORNER, Virginia und PETAH TIKVA, Israel, 21. Oktober 2026 /PRNewswire/ – Cellebrite (Nasdaq: CLBT), ein Weltmarktführer im Bereich KI-gestützter Lösungen für digitale Ermittlungen und Informationsgewinnung im öffentlichen und privaten Sektor, gab heute die Veröffentlichung des Herbst-Release 2026 bekannt, die die neuesten Produktinnovationen des Unternehmens umfasst. Die neue Version erweitert die Möglichkeiten der Teams, im Rahmen einer Ermittlung verschiedene Aspekte zu analysieren und zu überprüfen, und wird von Genesis geleitet, das von Ermittlern weltweit als „bahnbrechend" bezeichnet wird. Die auf agentenbasierte KI zurückgreifende Lösung deckt auf, was bei einer manuellen Überprüfung übersehen werden kann, und trägt dazu bei, digitale Daten über Geräte, Quellen und Umgebungen hinweg in stichhaltige Beweise, einsatzbereite Erkenntnisse und fundierte Maßnahmen umzuwandeln. Kommentare von Genesis-Kunden an Cellebrite umfassen:

Die Menge an digitalen Beweismitteln wächst schneller als die Teams, die diese prüfen, und bei einer manuellen Überprüfung können wichtige Zusammenhänge, relevante Beweismittel und Opfer versehentlich übersehen werden. Die Beweismittel verteilen sich auf verschiedene Geräte, Dateien und Systeme, und jedes neue Gerät, Betriebssystem und jede neue Art von Beweismitteln verändert die Arbeit. Fast 60 % der für einen Fall aufgewendeten Zeit entfallen auf die Überprüfung und Analyse, und mehr als 70 % der Befragten überprüfen Beweismittel nach wie vor manuell, wie aus der 2026 Industry Trends Survey von Cellebrite hervorgeht.
„Jede Stunde, die man mit der Suche nach etwas verbringt, ist eine Stunde, die nicht für das Handeln zur Verfügung steht", sagte Shiv Ramji, Geschäftsführer von Cellebrite. „Teams benötigen einen schnelleren und konsistenteren Weg von der Eingabe bis hin zu einer verifizierten Erkenntnis. Ganz gleich, ob es darum geht, eine Untersuchung voranzutreiben, einen Auftrag im Bereich der nationalen Sicherheit zu unterstützen oder Sicherheitsrisiken zu identifizieren – Genesis hilft Teams dabei, digitale Informationen rasch in Erkenntnisse und Maßnahmen umzusetzen."
Zu den Highlights des Herbst-Release 2026 gehören:
Besuchen Sie hier die Seite zum Herbst-Release 2026, um mehr über die einzelnen Neuerungen zu erfahren, oder nehmen Sie am 4. November 2026 an der virtuellen Veranstaltung „Inside the Autumn Release" teil. Cellebrite wird mit einem Expertenteam auf der Konferenz der International Association of Chiefs of Police (IACP) vom 24. bis 27. Oktober vertreten sein: Stand Nr. 1511.
Informationen zu Cellebrite
Das Unternehmen Cellebrite (Nasdaq: CLBT) hat es sich zur Aufgabe gemacht, als weltweit führender Anbieter von digitalen Ermittlungs- und Aufklärungslösungen Gemeinschaften, Nationen und Unternehmen zu schützen. Mehr als 7000 Strafverfolgungsbehörden, Verteidigungs- und Geheimdienstorganisationen sowie Unternehmen weltweit vertrauen auf das KI-gestützte Softwareportfolio von Cellebrite, um forensisch fundierte digitale Daten besser zugänglich und verwertbar zu machen. Die Technologie von Cellebrite ermöglicht Kunden, nahezu 3 Millionen rechtlich genehmigte Ermittlungen pro Jahr zu beschleunigen, die Sicherheit des Staates zu verbessern, die betriebliche Effektivität und Effizienz zu steigern sowie fortschrittliche mobile Analyse und Anwendungssicherheit zu leisten. Die Technologie von Cellebrite ist in der Cloud, vor Ort sowie in hybriden Einsatzumgebungen verfügbar und versetzt Kunden auf der ganzen Welt in die Lage, ihre Missionen voranzutreiben, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen sowie den Datenschutz zu gewährleisten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie uns auf www.cellebrite.com und https://investors.cellebrite.com und suchen Sie uns in den sozialen Medien unter @Cellebrite.
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.