HNS 2026 | Huawei und Branchenverbände veröffentlichen in Europa ein technisches Whitepaper zu hochwertigen intelligenten Campusnetzwerken mit 10 Gbit/s und entsprechenden Standards

19.10.2026

FLORENZ, Italien, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Auf dem Huawei Network Summit 2026 (HNS 2026) veröffentlichte Huawei zusammen mit globalen Branchenorganisationen und Pionieren das High-Quality 10 Gbps Intelligent Campus Network Technical and Standard White Paper (das „Whitepaper"). Das Whitepaper richtet sich an Branchen wie den öffentlichen Dienst, das Bildungswesen, das Gesundheitswesen und die Fertigungsindustrie und skizziert die Bauziele, die Fähigkeitsrahmen und die Referenzlösungen für den Aufbau sicherer, intelligenter 10-Gbit/s-Campusnetzwerke für heute und morgen.

White paper launch ceremony

Zu den wichtigsten Teilnehmenden zählten David Chen, Vice President der Campus Network Domain von Huawei, Wei Qing, Director des Enterprise Solutions Department von Huawei Italien, Philippe Breuils, CEO für Südeuropa bei Wifirst, Rui Aguiar, Chair von Networld Europe, und George Polyzos, President der Datacom Industry Association.

Das Whitepaper definiert sechs Kernkompetenzen: autonomes Netzwerk, 10 Gbit/s Ultrabreitband, komplette Vernetzung, deterministisches Erlebnis, Energieeinsparung und umfassende Sicherheit. Es zeigt auf, wie man eine intelligente Campus-Infrastruktur der nächsten Generation mit fortschrittlichen Technologien wie Multi-AP-Koordination, intelligenter Wi-Fi-Erkennung, intelligenter Netzwerkzusammenarbeit und Zero-Trust-Sicherheit aufbaut.

Huawei hat seine verbesserte Stellar Intelligent Campus Network Solution auf der Intelligent Campus Innovation Session vorgestellt. In seiner Begrüßungsrede erklärte Gibbs Wang, President des Global Enterprise Network Marketing & Solution Sales Department von Huawei: „Europa tritt schnell in das intelligente Zeitalter ein. Die digitale Transformation ist nicht nur ein Trend – sie ist zu einer echten Notwendigkeit für jede Branche geworden. Die Stellar Intelligent Campus Network Solution von Huawei trägt dem Rechnung durch den Aufbau einer leistungsfähigeren, sichereren und intelligenteren Campus-Netzwerkgrundlage, um die Produktivitätssteigerungen europäischer Industrieunternehmen zu ermöglichen."

Alex Sun, Vice President der Campus Network Domain innerhelb der Data Communication Product Line von Huawei, betonte: „Das intelligente Zeitalter ist angebrochen und treibt die Entwicklung von Campusnetzwerken von reinen Verbindungsinfrastrukturen hin zu intelligenten Infrastrukturen voran. Um mithalten zu können, bietet Huaweis Stellar Intelligent Campus Network Solution superschnelles drahtloses Internet, umfassende Sicherheit und Netzwerkautonomie und hilft Kunden so beim Aufbau superschneller, sicherer, umweltfreundlicher und intelligenter Campusnetzwerke."

Zu den wichtigsten Merkmalen der Huawei-Lösung gehören:

  • Superschnelles WLAN: Die Lösung von Huawei nutzt die Wi-Fi 7 Advanced-Technologie, um eine Multi-AP-Koordination für eine verdoppelte Netzwerkleistung zu erreichen. Darüber hinaus nutzt es Wi-Fi+X, um drahtlose Netzwerke als Sensorsystem für intelligente Räume zu erweitern.
  • Umfassende Sicherheit: Die Lösung von Huawei schützt IT-Assets, indem sie auffällige Verhaltensweisen von Endgeräten innerhalb von Sekunden unterbindet und die Ursachen von Anomalien präzise zurückverfolgt. So gewährleistet sie vollständige Transparenz über sämtliche Assets und deren Vertrauenswürdigkeit. Zudem gewährleistet sie die Verbindungssicherheit durch die Bereitstellung durchgängiger, quantensicherer verschlüsselter Kanäle, um Datenlecks zu verhindern.
  • Netzwerkautonomie: Die digitale Netzwerkkarte und NetMaster von Huawei ermöglichen einen vollständig automatisierten Netzwerkbetrieb rund um die Uhr, ohne dass Fachpersonal eingreifen muss. Dadurch verkürzt sich die mittlere Reparaturzeit (MTTR) um 90 %. Eine energieeffiziente Netzwerkarchitektur sorgt zudem für eine umfassende Optimierung des Energieverbrauchs auf mehreren Ebenen.

Huawei wird auch künftig eng mit führenden europäischen Unternehmen, Branchenorganisationen und Ökosystempartnern zusammenarbeiten, um die im Whitepaper vorgestellten Konzepte und Technologien in weiteren Campusumgebungen einzusetzen und Kunden beim Aufbau leistungsfähigerer, nachhaltigerer und einfacher zu verwaltender intelligenter Campusnetzwerke zu unterstützen.

Das vollständige Whitepaper finden Sie hier: Link

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.