Landis+Gyr Capital Markets Day 2026

01.06.2026

Bestätigung der mittelfristigen Wachstumsprognosen bis zum Geschäftsjahr 2028, Einführung der neuen Geschäftssegmente „Connected Platforms" und „Grid Intelligence" und Details zum finanziellen Framework

CHAM, Schweiz und NEW YORK, 1. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Landis+Gyr Group AG (SIX: LAND), ein global führender Anbieter integrierter Energiemanagement-Lösungen, hält heute seinen Capital Markets Day (CMD) an der Nasdaq MarketSite in New York ab. Die Konzernleitung gibt dabei einen Überblick über die Wachstumsstrategie, die Technologie-Roadmap und das finanzielle Framework des Unternehmens. Dazu gehört auch die Einführung einer neuen Struktur mit den Segmenten „Connected Platforms" und „Grid Intelligence".

Landis+Gyr Logo

Zu den wichtigsten Punkten des CMD zählen:

  • Konsequente Umsetzung der strategischen Initiativen, mit dem Ziel, ein fokussiertes multinationales Unternehmen mit führenden Positionen in allen Kernmärkten zu werden
  • Gut positioniert um nachhaltiges Wachstum und Profitabilität weiter voranzutreiben, basierend auf einem Auftragsbestand von USD 3.9 Milliarden, der für Visibilität und Beständigkeit sorgt
  • Starke Dynamik bei den Kerntechnologien für Grid Edge mit den wachstumsstarken Plattformen Revelo® und Surent™, sowie Expansion in den Bereichen intelligentes Gasmanagement, Flexibilitätsmanagement sowie Software, Analytics und KI-gestützte Anwendungen
  • Einführung der neuen Segmente „Connected Platforms" und „Grid Intelligence" zur Beschleunigung von Wachstum und Innovation in den Kernmärkten
  • Bestätigung der mittelfristigen Ziele bis zum Geschäftsjahr 2028 mit weiteren Details: 

    -
    Jährliche durchschnittliche Umsatzwachstumsrate (CAGR) im mittleren einstelligen Prozentbereich

    - Bruttomarge von über 35%

    - Bereinigtes EBITDA wächst doppelt so stark wie der Umsatz

    - Bereinigter Gewinn pro Aktie (EPS) wächst mindestens fünfmal so stark wie der Umsatz

    - Umwandlung von rund 80% des bereinigten EBITDA in Free Cashflow
  • Geschäftsmodell mit geringer Kapitalbindung und einer Kapitalrendite (ROIC) von über 30% in Verbindung mit einer soliden Bilanz ermöglicht strategische Flexibilität

Peter Mainz, Chief Executive Officer von Landis+Gyr, sagte: „Mit der Einführung unserer neuen Geschäftssegmente sind wir bestens aufgestellt, um die signifikanten Wachstumschancen in der sich wandelnden Energielandschaft zu nutzen. Gestützt auf die umfangreichste Projektpipeline unserer Unternehmensgeschichte und die steigende Akzeptanz unserer Technologien bei den Kunden haben wir einen Auftragsbestand von rund USD 4 Milliarden aufgebaut. Dieser ermöglicht eine hohe Visibilität zum zukünftigen Umsatz und trägt unser nachhaltiges, berechenbares Geschäftsmodell in der aktuellen Transformationsphase der Energieindustrie."

Davinder Athwal, Chief Financial Officer von Landis+Gyr, fügte hinzu: „Unsere Marktführerschaft, unser starker Auftragsbestand und unser diszipliniertes Geschäftsmodell bilden eine solide Grundlage für langfristige Wertschöpfung. Bei der Umsetzung unserer Strategie konzentrieren wir uns weiterhin darauf, profitables Wachstum voranzutreiben, die Margen zu steigern, einen starken Cashflow zu generieren und attraktive Renditen für die Aktionäre zu erzielen."

Lesen Sie hier die vollständige Ad-hoc-Mitteilung im Detail.

Über Landis+Gyr

Landis+Gyr ist ein global führender Anbieter integrierter Energiemanagement-Lösungen. Wir messen und analysieren die Energienutzung, um aussagekräftige Analytics für das Management von intelligenten Netzen und Infrastrukturen zu erstellen, die es Versorgungsunternehmen und Verbrauchern ermöglichen, den Energieverbrauch zu senken. Unser innovatives und bewährtes Portfolio aus Software, Dienstleistungen und intelligenter Sensortechnologie ist ein wichtiger Faktor für die Dekarbonisierung des Netzes. Weitere Information finden Sie unter www.landisgyr.com.

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Reformkurs in der Pflegepolitik: Kostenargument überzeugt Mehrheit bislang nicht

04.05.2026

Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.

Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.

Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.

Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.