MSI XpertStation WS300 auf Basis der NVIDIA DGX Station ab sofort erhältlich

27.08.2026

TAIPEI, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- MSI hat bekannt gegeben, dass die XpertStation WS300, basierend auf der NVIDIA-DGX-Station-Architektur, ab sofort ausgeliefert wird. Der auf dem NVIDIA GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip basierende KI-Supercomputer für den Schreibtisch ist ab sofort über ASI, D&H und Newegg erhältlich und bringt KI-Funktionen auf Rechenzentrumsniveau näher an die Entwicklung und Bereitstellung von KI in Unternehmen heran.

MSI XpertStation WS300 Based on NVIDIA DGX Station Now Available

„Unternehmen benötigen nicht nur leistungsstarke KI-Systeme, sondern auch eine unkomplizierte Möglichkeit, diese in die Produktion zu überführen", sagte Danny Hsu, Geschäftsführer des Bereichs Enterprise Platform Solutions bei MSI. „Die XpertStation WS300 wurde speziell für diese Anforderung entwickelt – ein System, das sofort nach der Lieferung für anspruchsvolle KI-Workloads einsatzbereit ist und keine monatelange zusätzliche Integration erfordert."

„KI entwickelt sich vom Experimentierstadium hin zu ständig aktiven, autonomen Workloads, die leistungsstarke Rechenkapazitäten nahe am Standort der Entwickler und Unternehmensdaten erfordern", sagte Allen Bourgoyne, Director of Enterprise Products bei NVIDIA. „Mit der XpertStation WS300, die auf der NVIDIA DGX Station-Architektur basiert, bringt MSI die Rechenleistung von NVIDIA Grace Blackwell Ultra direkt an den Schreibtisch und bietet Unternehmen damit die Leistung und Skalierbarkeit, um fortschrittliche KI-Modelle und -Agenten lokal zu entwickeln, anzupassen und auszuführen."

Unternehmens-KI für die lokale Entwicklung

Die XpertStation WS300 wird vom NVIDIA GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip angetrieben und kombiniert bis zu 748 GB kohärenten Speicher mit dualem 400-GbE-Netzwerk über NVIDIA ConnectX-8 SuperNIC, um zwei XpertStation WS300-Systeme für die Skalierung von KI-Workloads zu clustern. Die Plattform wurde für die groß angelegte KI-Entwicklung, Feinabstimmung, multimodale KI und hochleistungsfähige lokale Inferenz konzipiert. Sie hält größere Grundmodelle im kohärenten Speicher vor, wodurch der Datenverkehr zwischen CPU und GPU reduziert und die Effizienz der Inferenz verbessert wird.

Da sich KI-Workloads von Chatbot-ähnlichen Interaktionen hin zu großen Sprachmodellen (LLMs) und autonomen KI-Agenten entwickeln, sehen sich Unternehmen mit einem höheren Inferenzbedarf, größeren Modellgrößen und einer kontinuierlichen KI-Ausführung konfrontiert. Diese Veränderungen beschleunigen den Wandel hin zu einer lokalen KI-Infrastruktur und ermöglichen es Unternehmen, wiederkehrende Kosten für die Inferenz in der Cloud zu senken, die Kontrolle über proprietäre Modelle und Daten zu behalten und KI-Modelle kontinuierlich für den Einsatz im Unternehmen anzupassen.

Über die Entwicklung von KI-Modellen hinaus unterstützt die XpertStation WS300 auch NVIDIA NemoClaw mit der NVIDIA OpenShell -Laufzeitumgebung. Dies ermöglicht es, dass richtliniengesteuerte autonome KI-Agenten sicher in Unternehmensumgebungen arbeiten und unterstützt Unternehmen beim Übergang von KI-gestützten Arbeitsabläufen hin zum Einsatz agentenbasierter KI.

 

 

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Bundesrat stärkt Apotheken mit neuen Befugnissen bei Prävention und Therapie

15.06.2026

Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.

Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.

Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.