New Private Equity kooperiert mit ONE group solutions beim Aufbau einer datengestützten Fonds-Governance-Plattform für weltweit tätige Vermögensverwalter

20.10.2026

Die von der CSSF genehmigte Investition stärkt ein führendes, gründergeführtes Unternehmen mit einem jährlichen Wachstum von über 35 %; ONE wird seine Aktivitäten in den Kernmärkten intensivieren und seine Expansion in den Vereinigten Staaten mit Nachdruck vorantreiben.

MIAMI und LUXEMBURG, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- New Private Equity („NPE"), eine auf Technologie ausgerichtete Private-Equity-Gesellschaft, gab heute bekannt, dass sie eine bedeutende Minderheitsbeteiligung an ONE group solutions („ONE" oder die „Gruppe") erworben hat, einem führenden unabhängigen Anbieter mit Hauptsitz in Luxemburg, der Vermögensverwaltern weltweit Dienstleistungen als externe Fondsverwaltungsgesellschaft (ManCo/AIFM) sowie Governance-Dienstleistungen anbietet.

NPE Logo

Im Rahmen der Transaktion werden die Gründer sowie das Managementteam von ONE eine erhebliche Beteiligung an der Gruppe behalten, während Geschäftsführer Steve Bernat das Unternehmen weiterhin leiten und damit die Kontinuität sowohl für Kunden als auch Beschäftigte gewährleisten wird.

Die Transaktion wurde von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) genehmigt. Die finanziellen Konditionen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Das 2019 gegründete Unternehmen ONE betreut heute mit knapp 200 Beschäftigten an 8 Standorten mehr als 200 Kunden und verzeichnet dank seiner Governance-Technologie sowie eines äußerst erfahrenen Teams weiterhin ein jährliches Wachstum von über 35 %. Die Investition von NPE unterstützt die nächste Phase dieses Wachstums.

NPE investiert in erstklassige Unternehmen aus den Bereichen Branchensoftware und technologiegestützte Dienstleistungen. Mit dem NPE Control Tower entwickelt das Unternehmen einen neuartigen, firmeneigenen und durchgängig digitalen Prozess für Private-Equity-Investitionen, der Daten und Technologie nutzt, um Alpha zu generieren. Als Paradebeispiel identifizierte NPE und bestätigte ONE mithilfe seiner firmeneigenen Methodik zur Auswahl und Prüfung potenzieller Investitionen als Partner und bestätigte dessen Eignung. Nach der Investition fördert NPE das Wachstum seiner Partner mit einer Reihe firmeneigener Werkzeuge und Anwendungen, die auf Foundry, der branchenführenden Dateninfrastrukturplattform, aufbauen.

NPE beginnt die Wertschöpfung bereits während der Due-Diligence-Prüfung und nicht erst nach dem Abschluss. ONE und NPE haben bereits mehrere Programme gestartet, beginnend mit dem Aufbau einer einheitlichen Daten- und Ontologieebene für sämtliche Governance-Prozesse von ONE sowie der Erweiterung zentraler Systeme, um Produktinnovationen zu beschleunigen und die bereits führende Servicequalität des Unternehmens weiter zu verbessern. Auch diese Initiativen werden durch Foundry unterstützt; ONE wurde dafür in das Programm Palantir for Builders aufgenommen.

Mit NPE als Partner wird ONE verstärkt in seine Technologie- und Datenkompetenzen, in KI sowie die Automatisierung sämtlicher Fonds-Governance-Prozesse und in den Ausbau seines Vertriebsteams investieren, um größere sowie komplexere Mandate betreuen zu können. Ziel ist ein skalierbares Leistungs- und Umsetzungsmodell, das ohne Abstriche bei der Servicequalität, der Kundenzufriedenheit oder dem Kundennutzen auskommt.

ONE wird seine Präsenz in den Kernmärkten Luxemburg, Irland sowie im Vereinigten Königreich weiter stärken und zugleich seine Expansion in den Vereinigten Staaten mit Nachdruck vorantreiben, wo Vermögensverwalter zunehmend unabhängige, technologiegestützte Governance-Partner suchen. Der Standort Miami und das US-Netzwerk von NPE werden diesen Ausbau unterstützen.

Gero Wittemann, Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter von NPE, sagte: „NPE wählt seine Partnerunternehmen äußerst sorgfältig aus, und ONE zählt zu den Besten seiner Branche. Dies ist ein hervorragendes Beispiel für die Art Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten möchten – schon aus eigener Kraft hervorragend aufgestellt und zugleich bestrebt, die Unterstützungsmöglichkeiten von NPE zu nutzen, um sein volles Potenzial auszuschöpfen."

Francesco Barosi, Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter von NPE, sagte: „Unser Modell ist einfach: Man nehme ein Unternehmen, das seine Kunden bereits gut betreut, und statte es mit den Daten, Werkzeugen sowie der nötigen Umsetzungsdisziplin aus, damit es sie noch besser betreuen kann. Bei ONE bedeutet dies den Einsatz einer firmeneigenen Foundry-Implementierung von NPE als digitales Betriebssystem des Unternehmens: eine einheitliche Daten- und Ontologieebene für sämtliche Governance-Prozesse, auf der Anwendungen und KI von Anfang an aufsetzen, statt nachträglich hinzugefügt zu werden. Jedes von uns gestartete VCP-Programm messen wir daran, was es für die Kunden bewirkt: Servicequalität, Kundenzufriedenheit, Wachstum und geschaffener Mehrwert. Genau dazu dient ein äußerst wirkungsvolles Umsetzungsmodell."

Steve Bernat, Mitgründer und Geschäftsführer der ONE Group, fügte hinzu: „Als gründergeführtes Unternehmen haben wir zwar nicht aktiv nach einem neuen Partner gesucht, uns aber für eine Partnerschaft mit NPE entschieden, weil dessen technologieorientierte Investitionsphilosophie unseren Überzeugungen entspricht: Governance muss sich durch Daten, Digitalisierung und intensive persönliche Fachberatung weiterentwickeln."

Revel Wood, Mitgründer und Leiter des Bereichs Strategische Beziehungen bei ONE, fügte hinzu: „NPE arbeitet von Anfang an eng mit unserem Team zusammen – dabei bringt das Unternehmen seine umfassende Erfahrung bei der Prozessoptimierung und dem ergänzenden Einsatz von KI ein, um unsere Pläne zum Aufbau einer führenden Technologieplattform für Governance-Lösungen schneller umzusetzen. Dank dieser Investition können wir in unsere Beschäftigten sowie unsere Plattform investieren, unser Angebot für Kunden erweitern und damit eine höhere Produktivität sowie bessere Ergebnisse für die Kunden erzielen."

NPE wurde von White & Case (Rechtsberatung), PwC (Finanzen, Steuern, Strukturierung und wirtschaftliche Fragen) sowie AlixPartners (Technologieberatung) beraten. ONE wurde von PwC Luxembourg (Finanz- und Steuerberatung) sowie Vertumnus (Rechtsberatung) beraten.

Informationen zu NPE

New Private Equity ist eine in Miami ansässige Private-Equity-Gesellschaft, die sich auf daten- und technologiegestützte Unternehmensdienstleistungen sowie B2B-Softwareunternehmen spezialisiert hat. NPE arbeitet mit gründergeführten Unternehmen zusammen, um deren Wachstum durch hervorragende Geschäftsabläufe, fortschrittliche Datensysteme sowie eine skalierbare digitale Infrastruktur zu beschleunigen.

https://www.newprivateequity.com/

Informationen zu ONE group solutions

ONE group solutions bietet maßgeschneiderte ManCo/AIFM-Dienstleistungen, Beratung zu Aufsichtsrecht und Compliance, Unterstützung für Anlage- und Vermögensverwalter sowie Unternehmensdienstleistungen. Das 2019 gegründete Unternehmen ONE betreut mit 200 Beschäftigten mehr als 200 Kunden weltweit und unterhält Niederlassungen in Amerika, im Vereinigten Königreich, im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) sowie in Asien.

https://www.one-gs.com/

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

info@newprivateequity.com

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/new-private-equity-kooperiert-mit-one-group-solutions-beim-aufbau-einer-datengestutzten-fonds-governance-plattform-fur-weltweit-tatige-vermogensverwalter-302914297.html

Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.