SHANGHAI, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- PATEO (02889.HK) hat kürzlich eine strategische Absichtserklärung (MoU) mit Arm unterzeichnet, um Innovationen im Bereich der physikalischen KI voranzutreiben. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden PATEO und Arm innovative Lösungen für Anwendungen der physikalischen KI erarbeiten, darunter KI-gestützte Workloads der nächsten Generation für die Automobilindustrie, die wahrnehmungs- und interaktionsgesteuerte Intelligenz ermöglichen.
Branchentrend: KI hält Einzug in die physische Welt – Automobile entwickeln sich zu einer Schlüsselplattform
Physische KI tritt rasch in eine neue Phase des industriellen Einsatzes ein. Sie ermöglicht die Echtzeit-Interaktion zwischen intelligenten Agenten und der physischen Welt und versetzt Maschinen in die Lage, Wahrnehmung, Verständnis, Entscheidungsfindung und Handeln in einem geschlossenen Regelkreis durchzuführen. Dadurch können sie autonom agieren und sich in komplexen Umgebungen kontinuierlich anpassen. Als mobile intelligente Endgeräte, die Sensorik, Rechenleistung, Konnektivität und Steuerung vereinen, entwickeln sich Fahrzeuge zu einem der skalierbarsten Anwendungsbereiche für physische KI.
Da sich intelligente Fahrzeuge von isolierten Funktionsinnovationen zu ganzheitlichen intelligenten Erlebnissen entwickeln, gehen die KI-Anwendungsbereiche im Fahrzeug über traditionelle Anwendungen wie Sprachassistenten, Navigation und Infotainment hinaus und umfassen zunehmend komplexere Szenarien, darunter multimodale Wahrnehmung, die Integration von Cockpit und Fahrbetrieb, Echtzeit-Interaktion sowie KI-Agenten im Fahrzeug.
Diese Entwicklung stellt höhere Anforderungen an die zugrunde liegenden Rechenplattformen. Neben hoher Rechenleistung müssen diese Plattformen auch einen geringen Stromverbrauch, Echtzeit-Reaktionsfähigkeit, Zuverlässigkeit und funktionale Sicherheit bieten. Um dies zu erreichen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen IP, Chips, Betriebssystemen, Algorithmen, Anwendungen und Cloud-Plattformen erforderlich, unterstützt durch ein offenes und florierendes Ökosystem. Computing-Innovationen für physische KI werden zunehmend zu einer wichtigen Richtung für die nächste Wettbewerbsphase in der Entwicklung intelligenter Fahrzeuge.
Vertiefte Zusammenarbeit zur Beschleunigung von Innovationen im gesamten physischen KI-Stack
Als weltweit führender Anbieter von Computing-Plattformen bringt Arm umfangreiches Fachwissen im Bereich der Automobiltechnologien und ein breites Branchen-Ökosystem mit. PATEO ist ein Tier-1-Zulieferer mit Full-Stack-Kompetenzen, die intelligente Cockpits und Technologien für vernetzte Fahrzeuge umfassen, unterstützt durch eine integrierte Technologieplattform, die Software, Hardware, Chips und Cloud-Dienste abdeckt.
Die Zusammenarbeit wird die Innovation beider Unternehmen in den Bereichen intelligente Fahrzeuge und physische KI weiter stärken und gleichzeitig der integrierten „Software-Hardware-Chip-und-Cloud"-Strategie von PATEO neue Impulse verleihen.
Liang Chen, Vice President von PATEO, erklärte:
„Innovation war schon immer die zentrale Triebkraft hinter dem Wachstum von PATEO. Heute entwickelt sich KI rasant von der Cloud hin zum Edge-Computing und tritt in eine neue Ära der physischen KI ein. Wir sind davon überzeugt, dass eine offene Zusammenarbeit im Ökosystem unerlässlich ist, um die Kommerzialisierung und Einführung physischer KI-Technologien zu beschleunigen. Die Arm-Rechenplattform ist in der Automobilindustrie bereits weit verbreitet, wird von einem breiten Software-Ökosystem genutzt, und das Unternehmen teilt eine klare Vision für die Zukunft der physischen KI. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Arm, um innovative Anwendungen der physischen KI zu erforschen und gemeinsam Innovation und Wachstum in der gesamten Branche voranzutreiben."
Kompetenzen aufbauen: Beschleunigung des Fortschritts hin zu „KI-definierten Fahrzeugen"
Als KI-getriebenes Unternehmen hat PATEO schon lange erkannt, dass sich die KI von der Cloud hin zum Edge-Computing und von eigenständigen Funktionen hin zu ganzheitlicher Fahrzeugintelligenz entwickelt. Das Unternehmen hat zudem vorausgesehen, dass KI zunehmend zu einem entscheidenden Faktor bei der Gestaltung des Fahrerlebnisses und der Wettbewerbsdifferenzierung werden würde.
Auf der Grundlage dieser Vision hat PATEO seine Entwicklungsphilosophie „KI-definierte Fahrzeuge" etabliert und in den letzten Jahren seine Investitionen in physische KI kontinuierlich erhöht, wodurch eine umfassende Grundlage geschaffen wurde, die Technologiearchitektur, Produktplattformen und den Einsatz in der Serienproduktion umfasst. Kommerziell erzielte das KI-Geschäft von PATEO im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von rund 209 Millionen RMB, was einem Wachstum von 588,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Dies spiegelt den Übergang der KI-Kommerzialisierung vom Proof-of-Concept zum groß angelegten Einsatz wider. Gleichzeitig hat PATEO unter Nutzung seiner umfangreichen Erfahrungen in der Serienfertigung mit Produkten wie intelligenten Cockpit-Domain-Controllern End-to-End-Kompetenzen entwickelt, die Technologieentwicklung, Plattformintegration und groß angelegten Einsatz umfassen. Diese Kompetenzen bilden eine solide Grundlage für die Umsetzung innovativer physischer KI-Lösungen in reale Anwendungen.
Mit Blick auf die Zukunft wird PATEO weiterhin einen offenen und kooperativen Ansatz verfolgen und eng mit Industriepartnern zusammenarbeiten, um Innovationen im Bereich der physischen KI voranzutreiben und deren Einsatz in Fahrzeugszenarien zu beschleunigen. Gemeinsam werden diese Bemühungen dazu beitragen, die Entwicklung intelligenter Fahrzeuge hin zu fortgeschritteneren Intelligenzstufen voranzutreiben und Nutzern auf der ganzen Welt sicherere, intelligentere und effizientere Mobilitätserlebnisse zu bieten.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.