SHENZHEN, China, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Da sich die KI über die Generierung von Inhalten hinaus auf die Wahrnehmung und das Verständnis der physischen Welt ausweitet, gewinnt die intelligente Sensorik in industriellen Anwendungen zunehmend an Bedeutung. Auf der CIOE 2026 stellte Raytron, ein weltweit führender Anbieter im Bereich der Infrarot-Wärmebildtechnik, sein „Infrared Vision-Language Model" vor, das die Infrarotbildgebung über die reine Bildaufnahme hinaus in Richtung intelligenten Verständnisses erweitert. Raytron stellte außerdem den Falcon 500 vor, seinen KI-Bildverarbeitungs-Chip der dritten Generation, und präsentierte die neuesten Fortschritte in seinem Portfolio an 8-μm- und 12-μm-Infrarotdetektoren.
Warum benötigt die Infrarotbildgebung ein spezielles Bild-Sprache-Modell?
Im Gegensatz zur Bildgebung im sichtbaren Licht, die in erster Linie reflektiertes Licht erfasst, erkennt die Infrarot-Wärmebildgebung von Objekten ausgestrahlte Strahlung und liefert so einzigartige Informationen wie Temperatur, Wärmeverteilung und thermische Signaturen. Die meisten universellen Bildverarbeitungsmodelle werden in erster Linie anhand umfangreicher Daten im sichtbaren Licht trainiert und sind nicht speziell darauf ausgelegt, die einzigartigen Eigenschaften von Infrarotbildern zu interpretieren. Das Infrarot-Bild-Sprache-Modell von Raytron wurde entwickelt, um dieser Herausforderung zu begegnen, und zwar durch:
Weiterentwicklung der Infrarot-Erfassung mit Falcon 500 und 8-μm-HD-Infrarotdetektoren
Die Markteinführung ging mit weiteren Fortschritten in der Infrarot-Bildverarbeitung und bei den Detektoren einher. Das Unternehmen stellte den Falcon 500 vor, seinen Infrarot-KI-Bildverarbeitungs-Chip der dritten Generation, der eine verbesserte Bildqualität, intelligente Sensorik, multimodale Fusion und präzise Temperaturmessung bietet.
Auf der Messe präsentierte Raytron außerdem sein erweitertes 8-μm-Produktportfolio mit Auflösungen von 640 × 512 bis 1280 × 1024 sowie verbesserte 12-μm-Produkte mit einem NETD von nur 15 mK.
Weitere Informationen:
E-Mail: sales@raytrontek.com
Website: https://en.raytrontek.com
LinkedIn: Raytron Technology Co., Ltd.
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.