SINGAPUR, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Seaspan Corporation Pte. Ltd. (Seaspan), ein weltweit führendes Unternehmen im Seeverkehr und der weltweit größte unabhängige Eigner und Betreiber von Containerschiffen, gab heute bekannt, dass die Ratingagentur Kroll Bond Rating Agency (KBRA) die Emittenten- und vorrangigen unbesicherten Anleiheratings des Unternehmens von BB+ auf BBB- angehoben und gleichzeitig das Rating für vorrangige besicherte Anleihen bei BBB bestätigt hat.
Die Heraufstufung würdigt das anhaltende Wachstum von Seaspan, das solide Profil der vertraglich vereinbarten Cashflows, die Finanzierungsflexibilität, die hohen Auslastungsraten sowie die beständige operative Leistung und spiegelt damit die Stärke des Geschäftsmodells und der langfristigen Strategie des Unternehmens wider. KBRA nannte die gewachsene Unternehmensgröße von Seaspan, die erweiterte unbelastete Flotte, die längere durchschnittliche Charterdauer, die diversifizierten Finanzierungsquellen sowie die im Laufe der Marktzyklen unter Beweis gestellte Widerstandsfähigkeit als wesentliche Faktoren für die Heraufstufung des Ratings.
„Diese Heraufstufung ist ein wichtiger Meilenstein für Seaspan und ein Beleg für die konsequente Umsetzung unserer langfristigen Strategie, unser widerstandsfähiges Geschäftsmodell und die soliden vertraglich vereinbarten Cashflows mit unseren wichtigsten Kunden", sagte Andreas Brauch, Finanzvorstand von Seaspan. „Die Einstufung als ‚Investment Grade' durch die KBRA spiegelt die Stärke unserer operativen Plattform wider sowie unser Engagement, ein solides Finanzprofil aufrechtzuerhalten und gleichzeitig weiterhin in qualitativ hochwertiges Wachstum zu investieren."
Diese Ratingentscheidung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Seaspan weiterhin in den Ausbau und die Modernisierung seiner Flotte investiert und damit sein Engagement bekräftigt, seine Kunden mit effizienten, zuverlässigen und umweltfreundlichen Schiffen zu unterstützen. Seaspan konzentriert sich weiterhin darauf, eine solide finanzielle Basis zu wahren und gleichzeitig Chancen zu nutzen, die den Kundennutzen steigern und ein langfristiges, qualitativ hochwertiges Wachstum fördern.
Den Bericht der Kroll Bond Rating Agency können Sie hier lesen: KBRA hebt die Ratings für die Seaspan Corporation an
Informationen zu Seaspan Corporation Pte. Ltd.
Seaspan ist der weltweit führende Eigentümer und Betreiber von Schifffahrtsanlagen, der sich auf langfristige, festverzinsliche Charterverträge mit den weltweit führenden Reedereien konzentriert. Zum 30. Juni 2026 umfasste die Betriebsflotte von Seaspan 247 Schiffe – pro forma unter Berücksichtigung noch nicht ausgelieferter Neubauten (darunter vier reine PKW- und LKW-Transporter, fünf sehr große Ethan-Tanker sowie vier Schiffe mit offenem Laderaum und Portalkran) – mit einer Gesamtflottenkapazität von rund 2,5 Millionen TEU bei vollständiger Auslieferung.
KONTAKT: Cailey Murphy, Leiterin der Unternehmenskommunikation, Seaspan Corporation Pte. Ltd., communications@seaspancorp.com
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.