Der weltweit erste rahmenlose Outdoor-TV, ein sich derzeit in Entwicklung befindlicher Notfall-Fernseher sowie Displays für Wohnmobile und Badezimmer bilden die Highlights am Stand H21-116.
BERLIN, 26. August 2026 /PRNewswire/ -- Sylvox präsentiert auf der IFA 2026 vom 4. bis 8. September auf der Messe Berlin, Stand H21-116, seine speziell für den Einsatz im Freien entwickelten Displays in drei Erlebnisbereichen. Die Residential Zone stellt das Fernsehen auf Terrassen und unter Pergolen nach; die Commercial Outdoor Zone zeigt TV-Lösungen für Bars, Restaurants und Gastronomie-Terrassen. In der All-Weather Zone können Besucher erleben, wie sich Displays bei wechselnden Licht- und Wetterbedingungen behaupten.

Im Mittelpunkt steht der Frameless Pro 2026, der weltweit erste rahmenlose Outdoor-TV. Sein auf den rahmenlosen Bildschirm fokussiertes Design fügt sich harmonisch in Terrassen und Gärten ein. Das 4K-Display mit 2.000 Nits Helligkeit und Anti-Glare-Technologie unterstützt die Sichtbarkeit auch in heller Umgebung. Die robuste Metallkonstruktion, der Schutz nach IP56 sowie ein Betriebstemperaturbereich von –30 °C bis 50 °C sind darauf ausgelegt, Regen, Staub und starken Temperaturschwankungen zu widerstehen.
Darüber hinaus präsentiert Sylvox einen Notfall-Fernseher, der sich derzeit in der Entwicklung befindet. Das Gerät soll im Falle eines Strom- oder Kommunikationsausfalls den Zugang zu wichtigen Informationen ermöglichen und grundlegende Notfallfunktionen bereitstellen. Dafür kombiniert das Gerät eine Handkurbel zur Stromerzeugung, einen wiederaufladbaren Akku, Rundfunkempfang und Zwei-Wege-Funk. Die finalen Spezifikationen werden auf der Messe vorgestellt.
Weitere Displays aus dem Sylvox-Portfolio umfassen TVs für Wohnmobile und Badezimmer und zeigen zusätzliche Einsatzmöglichkeiten in mobilen sowie feuchtigkeitsbelasteten Umgebungen. Auf dem Messestand können Besucher verschiedene Outdoor-Szenarien durchlaufen und Displays mit unterschiedlichen Helligkeitsstufen direkt miteinander vergleichen.
Das Drei-Zonen-Konzept verdeutlicht, wie stark sich die Bedingungen im Außenbereich je nach Jahreszeit und Einsatzort unterscheiden. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) verzeichnete Deutschland im Jahr 2025 durchschnittlich 43 Sommertage mit Temperaturen von mindestens 25 °C und 83 Frosttage mit Temperaturen unter 0 °C. Die Messwerte reichten von 39,3 °C in Andernach am 2. Juli bis –21,1 °C auf der Zugspitze am 11. Januar. Helles Sonnenlicht stellt hohe Anforderungen an die Sichtbarkeit von Bildschirmen, während Regen, Staub und diese Temperaturschwankungen einen Schutz erfordern, auf den Fernsehgeräte für den Innenbereich nicht ausgelegt sind.
„Wir entwickeln unsere Produkte für das ganze Jahr – nicht nur für die schönen Tage", sagt Tracy Lee, Senior Vice President bei Sylvox. „Ein Bildschirm, der im Showroom gut aussieht, muss auch bei starkem Sonnenlicht gut sichtbar bleiben und nach einem Winter im Freien zuverlässig funktionieren."
Über Sylvox
Sylvox wurde 2009 gegründet und entwickelt wetterfeste Outdoor-TVs, die Außenbereiche in Orte für Unterhaltung und gemeinsame Zeit verwandeln. Die Marke ist über führende Händler in mehr als 100 Ländern erhältlich und steht für Zugänglichkeit, Wohlbefinden, Innovation und Nachhaltigkeit.
Weitere Informationen: https://sylvoxtv.de/
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.