LONDON, 21. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- The 50 Best Restaurants 2026, gesponsert von S.Pellegrino & Acqua Panna, gibt heute die Liste der Restaurants auf No.51 bis No.100 bekannt – im Vorfeld der diesjährigen Preisverleihung, die am 4. November in Lima, Peru, stattfindet. Die erweiterte Liste 51-100 umfasst sechs Kontinente und wurde anhand der Stimmen von über 1.100 Restaurantkennern zusammengestellt, darunter Köche, Gastronomiejournalisten und kulinarische Experten.
Restaurants in Europa führen die Liste mit 20 Einträgen an, darunter The Jane (No.63) in Antwerpen und Eliane (No.86) in Brüssel. In Berlin sind vertreten: Nobelhart & Schmutzig (No.76), Coda (No.82) und Tim Raue (No.85). In Paris befinden sich Arpège (No.67) und Septime (No.81) sowie Le Doyenné (No.84) in Saint-Vrain. Cocina Hermanos Torres (No.69) in Barcelona; Txispa (No.80) in Atxondo und Aponiente (No.100) in El Puerto de Santa María sichern sich Plätze.
Asien begrüßt fünf Neuzugänge: Ling Long (No.53) in Shanghai; Seroja (No.64) in Singapur; Eatanic Garden (No.72) sowie Baan Tepa (No.90) in Bangkok und Lamdre (No.92) in Peking. Aus dem Nahen Osten sind zwei neue Einträge hinzugekommen: FZN (No.88) in Dubai und Khufu's (No.97) in Gizeh.
Nordamerika stellt fünf Restaurants in Mexiko vor: Alcalde (No.55) in Guadalajara; Huniik (No.79) in Mérida; Arca (No.87) in Tulum, Rosetta (No.96) in Mexiko-Stadt und Fauna (No.99) im Valle de Guadalupe kehren in die Liste zurück. Die USA werden vertreten durch SingleThread (No.93) in Healdsburg.
Der einzige Neuzugang aus Südamerika ist das Nelita (No.54) in São Paulo, neben bereits bekannten Namen aus São Paulo und Cusco. Ebenfalls vertreten sind aus Südafrika Fyn (No.65) sowie Salsify at the Roundhouse (No.71).
Die vollständige Liste der 51-100 finden Sie hier.
Rikki Tidball, Geschäftsführerin für Veranstaltungen bei The 50, kommentierte: „Die diesjährige erweiterte Liste spiegelt die Vielfalt und Brillanz der weltweiten Gastronomie wider. Die erweiterte Liste bietet die Gelegenheit, die herausragenden Leistungen zu würdigen, die wir in diesem Jahr erlebt haben, und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft zu werfen – auf weitere Innovationen und eine neue Generation von Köchen, die frische Ideen auf den Tisch bringen."
Die Verleihung der The 50 Best Restaurants 2026 um 20:00 Uhr Ortszeit in Lima wird live auf dem YouTube-Kanal von The 50 hier übertragen.
Medienzentrum:
https://mediacentre.The50.com/
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.