Xinhua Silk Road: Finanzforum in Peking zu Ende gegangen

23.10.2026

PEKING, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Jahreskonferenz des Financial Street Forum 2026 ging am Donnerstag in Peking zu Ende.

Unter dem Motto „Aufbau eines offenen, kollaborativen und inklusiven Ökosystems für die globale Finanzentwicklung" umfasste die diesjährige Konferenz 21 Podiumsdiskussionen und drei thematische Sitzungen.

Das Finanzwesen ist die Lebensader der modernen Wirtschaft. Angesichts der wirtschaftlichen Fragmentierung muss die internationale Gemeinschaft ihr Wissen und ihre Ideen bündeln, um die schwierige Lage durch Zusammenarbeit zu überwinden und durch Synergien langfristige Fortschritte zu erzielen. Das diesjährige Forum, das sich auf das neue Ökosystem der globalen Finanzentwicklung konzentriert, komme zum richtigen Zeitpunkt, sagte John Lee, Regierungschef der Sonderverwaltungszone Hongkong, in einer Videoansprache.

Der Bürgermeister von Peking, Yin Yong, sagte, dass das Forum seit seiner Gründung im Jahr 2012 als Brücke für den internationalen Finanzaustausch und die Zusammenarbeit diene. Es hat Chinas Finanzreform und -entwicklung aktiv gefördert, einen internationalen Konsens über die finanzielle Zusammenarbeit geschaffen und sich zu einer globalen Veranstaltung für den Finanzsektor entwickelt.

Der Bürgermeister merkte an, dass Peking im Zeitraum des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) seine Finanzdienstleistungen weiter verbessern und die Entwicklung eines modernen Finanzsystems beschleunigen werde. Er lud Finanzinstitutionen, langfristige Kapitalgeber und Fachleute aus aller Welt ein, in Peking Geschäfte zu tätigen sowie die neuen Chancen zu nutzen, die sich aus der Entwicklung der Hauptstadt ergeben.

Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/352664.html

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Wissenschaftspakt zahlt sich aus: Rhein-Main- und Ruhr-Verbund rücken auf

08.10.2026

Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.

Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.

Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.