Zendure stellt PowerHub vor: Europas erster Plug-in-HEMS-Hub macht Solarhaushalte zum ganzheitlichen Energie-Ökosystem

11.05.2026

Neue Steuereinheit koordiniert Solarenergie, Speicher, Notstromversorgung und Haushaltsverbrauch in einem skalierbaren Energie-Ökosystem für das Zuhause

DÜSSELDORF, Deutschland, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Zendure, ein Vorreiter für Plug-in-Energiemanagement im Haushalt, erweitert die SolarFlow Mix Serie um den PowerHub. Die zentrale Steuereinheit verbindet Photovoltaik, Speicher, Netzstrom, Notstromversorgung und steuerbare Verbraucher wie Wärmepumpen, EV-Ladegeräte oder Smart-Home-Geräte in einer Systemarchitektur. Damit entwickelt Zendure die SolarFlow Mix Serie von modularen Speicherlösungen zu einem ganzheitlichen Energie-Ökosystem für das Zuhause weiter.

Mit der zunehmenden Verbreitung von PV-Anlagen, Wärmepumpen und Elektroautos wachsen die Anforderungen an das häusliche Energiemanagement. Haushalte erzeugen, speichern und verteilen Strom flexibel – abhängig von Bedarf, Erzeugung und Versorgungslage. Zendure adressiert diese Entwicklung mit einer zentralen Steuerungsebene, die Energieflüsse in Echtzeit koordiniert und den Eigenverbrauch erhöht.

Skalierbares Energiesystem für wachsenden Energiebedarf

Der PowerHub bildet die intelligente Schaltzentrale des häuslichen Energie-Ökosystems. Er koordiniert Batteriespeicher, Solarerzeugung und Haushaltslasten und ermöglicht so ein vollständig integriertes Energiemanagement. Das System ist auf wachsende Energiebedarfe ausgelegt und erlaubt eine flexible Erweiterung von SolarFlow Mix Installationen. Haushalte können mit einer Basiskonfiguration von 8 kWh starten und die Speicherkapazität auf bis zu 50 kWh pro Einheit oder bis zu 150 kWh in Multi-Unit-Setups ausbauen. Bis zu drei SolarFlow Mix Einheiten lassen sich mit einem PowerHub verbinden und stellen gemeinsam bis zu 12 kW Dauerleistung bereit. Das ist ausreichend, um ein ganzes Zuhause einschließlich Wärmepumpe und EV-Ladeinfrastruktur zu versorgen. Damit eignet sich das System sowohl für Einfamilienhäuser und Mehrgenerationenhaushalte als auch für kleinere gewerbliche Anwendungen.

Erhältlich als einphasige (1P) und dreiphasige (3P) Version, ist der PowerHub auf die in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden gängigen Hausanschlüsse ausgelegt, wo moderne Haushalte überwiegend über einen dreiphasigen Netzanschluss verfügen. Die 3P-Version bietet eine höhere Dauerleistung, dreiphasiges Laden von Elektrofahrzeugen mit bis zu 22 kW sowie eine gleichmäßige Lastverteilung über alle drei Phasen. So können auch energieintensive Verbraucher wie Wärmepumpen, Induktionskochfelder oder leistungsstarke EV-Wallboxen parallel betrieben werden, ohne einzelne Phasen zu überlasten. Im Backup-Betrieb sichert die 1P-Version mit einer SolarFlow Mix Einheit eine Phase des Hauses ab, während die 3P-Version mit drei parallel betriebenen SolarFlow Mix Einheiten alle drei Phasen versorgt.

Auch für anspruchsvolle Installationen ist der PowerHub bestens gerüstet. Er unterstützt bis zu 43 kW dreiphasige und bis zu 14 kW einphasige PV-Eingangsleistung sowie bis zu 24 kW Solarleistung über seine nativen Eingänge. Darüber hinaus ist es mit PV-Anlagen von Drittanbietern kompatibel.

Für Haushalte, die ihre Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausbauen möchten, wird sich der PowerHub künftig nativ mit Zendures bidirektionaler Smart EVFlow AC verbinden lassen. Die EVFlow AC wird in Varianten mit 7,4 kW, 11 kW und 22 kW sowie als Socket- und Kabelversion erhältlich sein und unterstützt ISO 15118-20 für Vehicle-to-Grid-Funktionalität (V2G). Damit kann jedes kompatible Elektrofahrzeug als mobile Batterie für das Zuhause genutzt werden.

Intelligentes Energiemanagement mit ZENKI AI und ZenWave™

Der PowerHub basiert auf Zendures offener Energieplattform ZEN+OS und wird von ZENKI AI gesteuert. Die KI berücksichtigt Verbrauchsgewohnheiten im Haushalt, Wetterdaten und Strompreise und entscheidet in Echtzeit, wann Energie gespeichert oder genutzt werden soll. In Kombination mit ZenWave™, Zendures dynamischem Stromtarifservice, können Haushalte Energie automatisch am Spotmarkt handeln und ihre Stromkosten spürbar senken.

Über offene Schnittstellen lässt sich das Ökosystem mit EV-Ladegeräten, Wärmepumpen und Smart-Home-Geräten verbinden. Dabei unterstützt der PowerHub zentrale offene Standards der europäischen Energiewirtschaft:

  • SG-Ready (Smart Grid Ready): ermöglicht Wärmepumpen, automatisch auf Strompreise und Netzsignale zu reagieren, und ist mit inzwischen mehr als 5.000 Wärmepumpenmodellen kompatibel.
  • EEBus: europäischer Kommunikationsstandard, über den Smart-Home-Geräte mit dem Energiesystem kommunizieren können.
  • OCPP (Open Charge Point Protocol): offener Industriestandard für die Integration von EV-Ladegeräten.
  • VPP-ready: schafft die Voraussetzung für die Anbindung an virtuelle Kraftwerke, bei denen tausende Haushalte ihre Batteriespeicher bündeln, um das Stromnetz zu stabilisieren und zusätzliche Erlöse zu erzielen.

Das System verarbeitet Daten lokal. Dadurch bleibt das Energiemanagement im Haushalt auch bei einem Internetausfall eigenständig aktiv. Erweiterte Funktionen von ZENKI AI bleiben cloudbasiert.

Notstromversorgung im ganzen Haus für mehr Versorgungssicherheit

Neben der Optimierung des Eigenverbrauchs steht auch die Versorgungssicherheit im Fokus. Bei Stromausfällen versorgt der PowerHub nicht nur einzelne Geräte, sondern den gesamten Haushalt. Essenzielle Verbraucher wie Beleuchtung, Kühlung und Internetverbindung bleiben zuverlässig abgesichert. Gleichzeitig unterstützt der PowerHub auch leistungsstärkere Anwendungen wie Wärmepumpen und EV-Ladegeräte. Mit einer Umschaltzeit von rund 10 Millisekunden wechselt der PowerHub nahezu unterbrechungsfrei auf Batteriestrom, um Beleuchtung, Computer und selbst empfindliche medizinische Geräte weiterzubetreiben. Dank Black-Start-Fähigkeit kann das System nach einem vollständigen Blackout ausschließlich mithilfe von Solarenergie eigenständig neu starten und so die weitere Eigenversorgung sicherstellen. Auch im Offgrid-Modus bleibt EV-Laden mit bis zu 11 kW möglich – für Mobilität selbst bei längeren Ausfällen.

Einfache Installation und höhere Wirtschaftlichkeit

Durch die Integration mehrerer Komponenten in einer Architektur reduziert der PowerHub Schnittstellen, vereinfacht die Installation und steigert die Effizienz des Gesamtsystems. Selbst erzeugter Solarstrom kann konsequenter im Haushalt genutzt werden, während überschüssige Energie gespeichert und bei Bedarf wieder bereitgestellt wird – etwa in den Abendstunden oder für größere Verbraucher wie Wärmepumpe und EV-Ladegerät. So sinkt der Netzbezug, während Eigenverbrauch und Kosteneffizienz steigen.

Ein Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von rund 15.000 kWh kann seine Stromkosten mit einem PowerHub-basierten Energiesystem, einer 16-kWp-PV-Anlage und Zendures dynamischem Stromtarif-Service ZenWave™ um bis zu 88 bis 91 Prozent senken. Über ZenWave™ können Haushalte Energie automatisch am Spotmarkt handeln und Preisvorteile gezielt nutzen. Je nach Systemkonfiguration lassen sich so jährliche Einsparungen von bis zu 3.168 Euro mit drei SolarFlow 3000 Mix AC+ Einheiten oder bis zu 5.472 Euro mit drei SolarFlow 4000 Mix Pro beziehungsweise SolarFlow 4000 Mix AC+ Einheiten erzielen.

Hinweis: Diese Angaben beziehen sich ausschließlich auf den deutschen Markt. Daten, Leistung und Einsparpotenziale können je nach Region variieren.

Der PowerHub auf einen Blick

  • Versionen: erhältlich als einphasige (1P) und dreiphasige (3P) Variante
  • Speicherkapazität: skalierbar von 8 bis 150 kWh mit bis zu drei SolarFlow Mix Einheiten
  • Dauerleistung: bis zu 12 kW für die Versorgung des gesamten Haushalts
  • Solareingang: bis zu 24 kW über native Eingänge, zusätzlich kompatibel mit PV-Anlagen von Drittanbietern
  • EV-Laden: bis zu 22 kW dreiphasig beziehungsweise 7,4 kW einphasig; bis zu 11 kW auch im Offgrid-Betrieb
  • Backup-Funktion: Umschaltzeit von rund 10 Millisekunden auf USV-Niveau
  • Offene Standards: unterstützt SG-Ready, EEBus, OCPP und VPP-Ready
  • Installationskosten: Reduktion von typischerweise 2.000 bis 3.500 Euro auf 300 bis 800 Euro möglich
  • Autarkiegrad: bis zu 91 Prozent bei einem typischen deutschen Haushalt mit 16-kWp-PV-Anlage und drei SolarFlow 4000 Mix Einheiten
  • Dreiphasige Integration: gleichmäßige Lastverteilung über alle Phasen, 22-kW-EV-Laden und volle Kompatibilität mit Wärmepumpen

Pionierprogramm für die ersten 1.000 Kund:innen in Europa

Zum Marktstart bietet Zendure ein limitiertes Pionierprogramm an. Die ersten 1.000 Kund:innen in Europa, die zwei oder mehr Einheiten der SolarFlow Mix Serie (SolarFlow 4000 Mix Pro oder SolarFlow 4000 Mix AC+) erwerben und installieren, erhalten den Zendure PowerHub kostenlos dazu. Weitere Informationen zur Teilnahme sind ab sofort auf der offiziellen Zendure Website abrufbar.

Verfügbarkeit

Der PowerHub wird voraussichtlich ab Juli 2026 erhältlich sein, zum Preis von 599 € in Deutschland (einphasig).

Über Zendure

Zendure wurde 2017 gegründet und ist ein Vorreiter für Plug-in-Energiemanagement im Haushalt mit Sitz in Deutschland sowie in den Technologiezentren des Silicon Valley, USA, der Greater Bay Area in China und Japan. Zendure hat es sich zur Aufgabe gemacht, zuverlässige und erschwingliche saubere Energie für Haushalte zu liefern, indem sie die neueste Energietechnologie vorantreiben. Ihr revolutionäres Balkon-Energiespeichersystem SolarFlow verwandelt Sonnenlicht in eine sichere, zuverlässige und widerstandsfähige Energiequelle für das tägliche Leben.

Kontakt:

Patrick Chris

chris.qiu@zendure.com 

+86-13697796028

(PRNewsfoto/Zendure DE GmbH)

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Elvis, a-ha und Take That: Dick Brave mixt Epochen im Wizemann

04.05.2026

Zwölf Jahre Bühnenabstinenz und dann ein Neustart im Rockabilly-Tempo: Dick Brave, die Kunstfigur des deutschen Popsängers Sasha, ist nach langer Auszeit nach Stuttgart zurückgekehrt. Im Wizemann eröffnet er den Abend mit „Back for Good“ von Take That – ein programmatischer Einstieg, der das versprochene Comeback bereits im Titel trägt. Brave, der seine Rock’n’Roll-Persona Anfang der 2000er-Jahre etablierte, setzt damit an die Zeitreisen an, mit denen er seit 2002 das deutsche Publikum bedient: bekannte Pop- und Rocksongs werden konsequent auf einen Retro-Sound ausgerichtet.

Musikalisch trägt ihn dabei eine eingespielte Formation: The Backbeats. Ein Kontrabassist, der nur kurz zum E‑Bass wechselt, ein Pianist mit hoher Anschlagsdichte, knallige Gitarren und ein Schlagzeuger, der den geradlinigen Beat betont, formen das Fundament. Das Repertoire reicht von Originalen der 1950er- und 1960er-Jahre bis zu aktuellen Popsongs, die Brave im Rockabilly-Stil neu zeichnet. Dabei versteht er sich laut Auftrittsbeschreibung gleichermaßen auf historisches Material wie auf moderne Charttitel, denen er ein „knapp geschneidertes Rockabilly-Hemd“ überstreift.

Konkrete Beispiele dieser Transformation liefert das Set im Wizemann reichlich. „Take On Me“ von a‑ha beginnt er in einer langsamen, rhythmischen Doo-Wop-Version, verziert mit Jodlern und später angezogenem Tempo. George Michaels „Freedom“ wird zu einem Cowboystück umgebaut, während Taylor Swifts „Shake It Off“ mit hämmerndem Piano und zuckenden Gitarren in Szene gesetzt wird. Brave behauptet dabei augenzwinkernd, die US-Sängerin persönlich getroffen zu haben – ein Verweis auf die Kunstfigur, der seinen Auftritten eine zusätzliche erzählerische Ebene gibt.

Im weiteren Verlauf des Abends tauchen Dick Brave and the Backbeats tiefer in die Vergangenheit ein und holen Elvis Presley musikalisch auf die Bühne. Versammelt um ein einziges Bühnenmikrofon, agieren sie deutlich leiser als im übrigen Programm, setzen jedoch auf Authentizität und Nähe. Titel wie „All Shook Up“ und „Teddy Bear“ werden so zum kompakten Rock’n’Roll-Block, der den historischen Kern des Projekts betont: eine stilisierte, aber handwerklich präzise Rückübersetzung moderner Popkultur in die Ästhetik der 1950er- und 1960er-Jahre.