CHANGSHA, China, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") hat auf der Internationalen Landmaschinenmesse Heilongjiang 2026 in Heilongjiang im Nordosten Chinas die erste Auslieferung seines Hybridtraktors DX7004 abgeschlossen. Die Übergabe markiert den Einstieg des 700-Pferdestärken-Traktors DX7004 in den Kundeneinsatz und stellt einen wichtigen Schritt bei der kommerziellen Markteinführung der Hybrid-Landmaschinen mit extrem hoher Leistung von Zoomlion dar.
Der DX7004, der zuvor von Zoomlion als der weltweit leistungsstärkste Hybrid-Radtraktor vorgestellt wurde, ist speziell für intensive, großflächige landwirtschaftliche Betriebe konzipiert. Seine beiden Motoren liefern eine Nennleistung von 700 Pferdestärken und eine Spitzenleistung von bis zu 1.200 Pferdestärken. Der Traktor basiert auf der von Zoomlion selbst entwickelten Hybridantriebsarchitektur, wobei auch die Kernkomponenten und Steuerungssysteme im eigenen Haus entwickelt wurden. Das Modell verfügt zudem über ein digitales Fahrwerk und intelligente Steuerungssysteme sowie über das intelligente Fahrsystem „EPiot" und die intelligente Betriebsplattform „AOS" von Zoomlion. Zusammen ermöglichen diese Systeme autonomes Fahren und eine Präzision im Zentimeterbereich.
Über die Leistung hinaus ist der DX7004 darauf ausgelegt, die Kraftstoffeffizienz und die Produktivität auf dem Feld zu verbessern. Im Vergleich zu führenden internationalen Traktoren derselben Leistungsklasse kann das Modell den Kraftstoffverbrauch um 10 % bis 40 % senken und die Betriebseffizienz um 15 % steigern. Der Traktor verfügt zudem über eine von Zoomlion entwickelte Kraftübertragungsarchitektur mit Kraftkopplung, die eine stufenlose Geschwindigkeitsanpassung sowohl im Straßenverkehr als auch bei Feldarbeiten ermöglicht, um unterschiedlichen Arbeitsbedingungen gerecht zu werden.
Das erste Exemplar wurde an einen Großlandwirt aus Harbin in Heilongjiang, einer der wichtigsten Getreideanbauprovinzen Chinas, ausgeliefert. Der großflächige, mechanisierte Agrarsektor der Provinz sorgt für eine starke Nachfrage nach leistungsstarken und hocheffizienten Maschinen, wodurch diese Auslieferung einen wichtigen Schritt darstellt, um den DX7004 in einen Markt einzuführen, in dem seine Fähigkeiten direkt zum Tragen kommen.
Der DX7004 wurde am 28. September 2025 in der „Zoomlion Smart Industry City" in Changsha offiziell vorgestellt. Aufbauend auf dieser Markteinführung treibt die jüngste Auslieferung die Strategie von Zoomlion für Landmaschinen unter dem Motto „High-End, International und Neue Energien" voran und spiegelt die anhaltenden Investitionen des Unternehmens in Hybrid- und intelligente Technologien wider.
Mit Blick auf die Zukunft wird Zoomlion weiterhin in Technologien für neue Energien und intelligente Landmaschinen investieren und die Produktentwicklung für die großflächige Landwirtschaft vorantreiben. Das Unternehmen strebt eine Verbesserung der Betriebseffizienz und der Energienutzung an und unterstützt gleichzeitig die breitere Einführung von hochwertigen landwirtschaftlichen Geräten auf den internationalen Märkten.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.